Stadt­ar­chiv Bad Salz­uflen

Martin-Luther-Straße 2, 32105 Bad Salzuflen
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Das in der „Gelben Schule“ an der Martin-Luther-Straße 2 untergebrachte Stadtarchiv übernimmt, ordnet und erschließt Informationsträger (Urkunden, Akten, Karten, Fotos, Bild- und Tonträger sowie elektronische Speichermedien) aus der Verwaltung der Stadt, von Firmen, Verbänden und Vereinen sowie von Familien und Einzelpersonen, die aus rechtlichen und/oder historischen Gründen dauerhaft aufzubewahren sind.

Unter Beachtung der gesetzlich vorgegebenen Schutzfristen kann das Archivgut von Historikern, Heimatforschern und Genealogen (Familienforschern) kostenfrei eingesehen werden. Nur für schriftlich erbetene Auskünfte, die Recherchen erfordern, werden Gebühren erhoben.

Die im Magazin des Stadtarchivs lagernden Dokumente haben zusammen einen Umfang von etwa 400 Regalmetern. Das älteste archivierte Stück ist eine Pergamenturkunde aus dem Jahre 1414, in welcher der Verkauf eines Grundstückes an einen Ufler Bürger bezeugt wird. Jüngste Archivalie ist jeweils die aktuelle Tageszeitung.
 
Neben den Akten- und Urkundenbeständen der Städte Bad Salzuflen und Schötmar und dem Archivgut der zehn ehemals selbständigen Landgemeinden wird im Salzufler Stadtarchiv seit 1991 auch das Firmenarchiv der Hoffmann's Stärkefabriken aufbewahrt. Die Archivalien des einst größten lndustrieunternehmens in Lippe sind wegen der Dichte der Überlieferung und ihres beträchtlichen Umfangs (ca. 80 Regalmeter) von überörtlicher Bedeutung.

Selbstrecherche: Auf der Suche nach der Vergangenheit
An einem Rechner-Arbeitsplatz hat der Nutzer Zugang zum internen Archivprogramm und kann über eine Gastrecherche nach Suchbegriffen und Stichworten ermitteln, welche Akten und Urkunden zu seinem Interessengebiet im Stadtarchiv vorhanden sind.
Daneben kann in Zeitungsbänden nach Themen des Welt- und Lokalgeschehens gesucht werden. Zunächst stehen Lokalzeitungen der 1950er und 1960er Jahre bereit, die verfügbaren Bestände werden kontinuierlich erweitert.

Einen besonderen Service hält das Archiv für Familienforscher und allen, die auf der Suche nach ihren Vorfahren sind, bereit. Eintragungen in standesamtlichen Geburts-, Heirats- und Sterberegistern seit 1876 können in Jahrgangsübersichten nach gesuchten Personen durchsucht und auch eingesehen werden, soweit keine Beschränkungen des Datenschutzes bestehen. Für ältere Generationen stehen auch im Landesarchiv Detmold digitalisierte Kirchenbücher der Pfarrgemeinden aus Bad Salzuflen und Schötmar (etwa 1820 – 1875) zur Durchsicht zur Verfügung.

Bei der Nutzung ist das Archivpersonal gern behilflich.

Gül­tig ab 12. Ja­nu­ar 2021

Montag
geschlossen
Dienstag
14:00 - 17:30 Uhr
Mittwoch
geschlossen
Donnerstag
09:00 - 12:30 Uhr
14:00 - 17:00 Uhr
Freitag
geschlossen
Samstag
geschlossen
Sonntag
geschlossen
Feiertag
geschlossen

Sowie nach vorheriger Vereinbarung.

Kontakt

Stadtarchiv Bad Salzuflen
Gelbe Schule
Martin-Luther-Straße 2
32105 Bad Salzuflen

In­fos zur Stadt­ge­schich­te

Salzuflen gehört zu den ältesten Salzgewinnungsstätten im deutschsprachigen Raum
Gradierwerke historisch, © Stadt Bad Salzuflen

Stadt­ge­schich­te Eine der ältesten Salzgewinnungsstätten im deutschsprachigen Raum

Salzuflen gehört zu den ältesten Salzgewinnungsstätten im deutschsprachigen Raum. Zwischen 1036 und 1051 schenkte der Paderborner Bischof Rotho dem Kloster Abdinghof eine Salzstätte in Uflen („locum salis in Uflon“).

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Kupferstich von Elias von Lennep; Ansicht der Stadt Salzuflen von Norden, 1663, © Stadt Bad Salzuflen

Chro­nik Auszug aus der Chronik von Stadt und Bad

Im 11. Jahrhundert werden die Siedlung „Uflon“ und eine dort befindliche Salzstätte erstmals erwähnt.

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Eine Person sieht sich eine Bad Salzufler Karte aus dem Archiv auf ihrem Computer an., © Stadt Bad Salzuflen

His­to­ri­sche Un­ter­la­gen zur Stadtgeschichte

Veröffentlichung ausgewählter digitalisierter Archivalien zum Download.

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Stadtwappen Bad Salzuflen, © Stadt Bad Salzuflen

Stadt­wap­pen Bad Salzufler Hoheitszeichen

Das Bad Salzufler Stadtwappen zeigt in Blau einen sechseckigen roten Brunnenschacht mit zwei silbernen (weißen) Galgenbäumen, an denen vorn ein steigender, hinten ein sinkender goldener (gelber) Eimer hängt, darüber ein goldener (gelber) achtstrahliger Stern.

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Historischer Münzfernsprecher aus den 1960er Jahren im Eingangsbereich der Dauerausstellung STADTGESCHICHTEN., © Stadt Bad Salzuflen

Stadt­ge­schich­ten Dauerausstellung in der Wandelhalle

Vielseitig, überraschend, informativ und unterhaltsam – das sind Bad Salzuflens STADTGESCHICHTEN.

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Stolpersteine in der Schloßstraße 16 in Bad Salzuflen. , © Stadt Bad Salzuflen

Stol­per­stei­ne in Bad Salz­uflen Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit diesen kleinen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die während des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.

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Historisches Bild der Gelben Schule, © Stadt Bad Salzuflen

Die Gel­be Schu­le Heimat des Stadtarchivs und ehemalige Volksschule

Die 1907 errichtete sogenannte Gelbe Schule diente seit dem Schuljahr 1907/08 als Volksschule.

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Namensverzeichnisse der Personenstandsregister, © Stadt Bad Salzuflen

Fa­mi­li­en­for­schung im Stadt­ar­chiv Die standesamtliche Überlieferung

Seit dem Jahr 1876 werden in Westfalen-Lippe die Personenstandsregister bei den Standesämtern geführt und lösten die Kirchenbücher als Hauptquelle bei der Familienforschung ab.

mehr erfahren

Span­nen­de Ein­bli­cke

in die Stadgeschichte

Das Team des Bad Salzufler Stadtarchivs unterstützt Schüler*innen und Student*innen bei ihren Facharbeiten und wissenschaftlichen Recherchen.

bitte beachten Sie:

aufgrund einer Fortbildung kann der Bürgerservice der Stadt Bad Salzuflen am Freitag, den 03. Februar 2023, leider keine Termine anbieten. Auch der Service- und Infopoint und die Abfallberatung sind nicht besetzt.

Sie erreichen uns telefonisch unter 05222 952-0 oder per E-Mail an
stadt@bad-salzuflen.de.

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