Parken Auto, © Rostislav Sedlacek/stock.adobe.com

In der Kur­stadt ul­tra­schnell la­den

Bundesministerium für Verkehr baut die Elektromobilität aus

Bad Salzuflen (11.06.2026)

Mit dem Deutschlandnetz schafft das Bundesministerium für Verkehr (BMV) an mehr als 1000 Standorten zusätzliche Lademöglichkeiten für Elektroautos. Zu den neuen Ladeparks mit deutschlandweit insgesamt 9000 Ladepunkten für das ultraschnelle HPC-Laden (Abk. für High Power Charging, zu Deutsch Schnellladen) zählt künftig auch der Standort Bad Salzuflen. In der Kurstadt entstehen zwölf überdachte Schnellladepunke auf dem „Großparkplatz Herforder Straße“ mit Zufahrt über die „Kantstraße.

Nach einer Bauzeit von etwa sechs bis acht Wochen können E-Autofahrerinnen und -fahrer ihr Fahrzeug mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt in unter 30 Minuten aufladen. Neben den Ladesäulen ist auch die Errichtung eines WC-Bereichs und Snackautomaten sowie einer Netzstation. In der Folge führt die bauliche Maßnahme ab dem kommenden Montag (15. Juni 2026) zu verkehrlichen Einschränkungen und einer Verknappung bei den Parkplätzen in diesem Bereich. Die Stadt Bad Salzuflen bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis.

EWE Go und Hochtief zeichnen für Baumaßnahme verantwortlich

Das Deutschlandnetz ist eine Großinvestition in die Elektromobilität und verstärkt die bestehende Ladeinfrastruktur: Sie sind flächendeckend vorhanden, schnell und ohne Umwege erreichbar. Die neuen Deutschlandnetz-Ladesäulen schließen die letzten weißen Flecken auf der Lade-Landkarte, damit immer mehr Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen problemlos auf batterieelektrische Fahrzeuge umsteigen können.

Vor rund drei Jahren erhielten die Unternehmen EWE Go und Hochtief den Auftrag, die Ladepunkte für die Gebiete Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Hamburg sowie Teile von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zu errichten. Während EWE Go, eine Tochtergesellschaft des Oldenburger Energiekonzerns EWE AG, für die technische Umsetzung und den laufenden Betrieb zuständig ist, zeichnet der Infrastrukturdienstleister Hochtief mit Sitz in Essen für die Planung und Errichtung der Ladeparks verantwortlich.