
Erfolgreiches Förderprogramm belebt Bad Salzufler Innenstadt
Ansiedlung von acht Geschäften im StadtzentrumBad Salzuflen (06.05.2026)
Ein erfolgreiches Abschlussfazit zieht die Stadtverwaltung Bad Salzuflen mit der landesweiten Förderinitiative zur Aufwertung und Belebung von Leerständen in Innenstädten. Aufgrund des Angebotes vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung (MHKBD) des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren Nordrhein-Westfalen“ (ZIO) gelang es, insgesamt acht zuvor leerstehende Ladenlokale im Zentrum der Kernstadt mit neuem Leben zu füllen. Bürgermeister Dirk Tolkemitt zeigt sich erfreut über die positive Entwicklung: „Der Erfolg des Förderprogramms war ein wichtiger Schritt, um die Attraktivität unseres Stadtzentrums weiter zu erhöhen.“ Die Ansiedlung von neuen Geschäften begleite mit ihren nachhaltigen und zukunftsorientieren Nutzungskonzepten den Wandel im Handel der Salzestadt positiv, so Verwaltungschef Tolkemitt weiter und ergänzt, dass „mit diesen wirtschaftlichen Impulsen weitere Ankerpunkte in unserer Innenstadt geschaffen wurden.“
Stadtverwaltung unterstützt Ladenlokale bis Ende 2027 weiter
Mit Unterstützung durch das ZIO-Programm eröffnete als erstes Förderprojekt ein Einzelhandelsgeschäft für Second-Hand-Ware „WearAgain“ (Dammstraße 16), gefolgt von „Kids & Kram“ (Dammstraße 14), „vomFASS“ (Lange Straße 53), „Kiefer Immobilien“ (Bleichstraße 6), „Bio am Markt“ (Am Markt 16), „Olga Voll Handmade“ (Schießhofstraße 9), und „belaARTwork Manufaktur Kunstglück“ (Wenkenstraße 15). Überdies bereichert ab Sommer 2026 das zuletzt durch das Förderprogramm unterstützte Geschäft „Schuhmode Riekehof“ (Steege 8) die Innenstadt. Wenngleich das Landesprogramm im April dieses Jahres für die Kurstadt beendet wurde, werden die teilweise noch bis Ende des Jahres 2027 laufenden Mietverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten weiter gefördert. „Die sichtbaren Ergebnisse haben die Wirksamkeit dieser Maßnahme aufgezeigt“, resümiert Silke Groß, städtische Projektverantwortliche, da mit diesem Förderprogramm ein gelungenes Beispiel für eine aktive Innenstadtentwicklung umgesetzt worden sei und zur weiteren Stärkung der Bad Salzufler Innenstadt beigetragen habe.
Umsetzung des ZIO-Förderprogramms für Bad Salzuflen
Das ZIO-Konzept war einfach: Die Stadt Bad Salzuflen hatte leerstehende Objekte zu einem reduzierten Mietzins bis maximal 70 Prozent der bisherigen Kaltmiete angemietet, die zu besonders günstigen Konditionen – 20 Prozent der bisherigen Altmiete – weitervermietet wurden. War das angestrebte Konzept zur Belebung des Leerstandes nach den Förderrichtlinien förderfähig, schloss die Verwaltung einen Mietvertrag mit dem Eigentümer/der Eigentümerin des Leerstands. Gleichzeitig wurde ein Untermietvertrag zwischen Stadt und Nachmieter bzw. Nachmieterin geschlossen. In der Folge hatten die Ladengeschäfte von Anfang an nicht den vollständigen Mietpreis zu zahlen.