
Kommunale Wärmeplanung
Strategie für klimaneutrale WärmeversorgungDer Rat der Stadt Bad Salzuflen hat die Kommunale Wärmeplanung am 08.07.2026 beschlossen. Mit ihr liegt erstmals eine gesamtstädtische Strategie vor, wie die Wärmeversorgung bis 2045 schrittweise klimaneutral gestaltet werden kann. Die Wärmeplanung zeigt Potenziale auf, beschreibt geeignete Versorgungsoptionen für verschiedene Gebiete und dient als strategische Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Wärmeversorgung in Bad Salzuflen.
Hier können Sie die vollständige Kommunale Wärmeplanung herunterladen:
Was ist die kommunale Wärmeplanung?
Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Planungsinstrument nach dem Wärmeplanungsgesetz. Sie untersucht die heutige Wärmeversorgung, analysiert Potenziale für erneuerbare Energien und entwickelt Szenarien für eine klimafreundliche Wärmeversorgung der Zukunft.
Für Bad Salzuflen wurden unter anderem
- der heutige Wärmebedarf und die bestehende Energieversorgung analysiert,
- Potenziale für erneuerbare Energien und Abwärme untersucht,
- mögliche Eignungsgebiete für Wärmenetze und dezentrale Versorgung betrachtet,
- Entwicklungspfade bis zum Jahr 2045 sowie ein Maßnahmenkatalog erarbeitet.
Was bedeutet die Wärmeplanung für Bürgerinnen und Bürger?
Die kommunale Wärmeplanung legt nicht fest, welche Heizung einzelne Eigentümerinnen und Eigentümer einbauen müssen. Sie bietet vielmehr eine Orientierung darüber, welche klimafreundlichen Wärmeversorgungsoptionen sich in den verschiedenen Bereichen der Stadt perspektivisch anbieten können.
Die Ergebnisse dienen als Grundlage für zukünftige Entscheidungen der Stadt, der Stadtwerke sowie weiterer Akteure. Konkrete Projekte werden – soweit erforderlich – in den kommenden Jahren separat geplant und umgesetzt.
Die Wärmeplanung wird fortgeschrieben
Die kommunale Wärmeplanung ist kein abgeschlossenes Projekt. Sie wird regelmäßig überprüft und an neue technische, gesetzliche und wirtschaftliche Entwicklungen angepasst. So kann sie auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren und den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung langfristig begleiten.