Gesamtansicht der Hoffmann Stärkefabrik (1900), © Stadt Bad Salzuflen

Hoff­mann’s Stär­ke

Ein Beispiel der Industrialisierung

Die 1850 gegründete Stärkefabrik fand durch den Wechsel vom Rohstoff Getreide zu Reis einen Weg, ein weltweit etabliertes Unternehmen für Wäsche- und später auch Speisestärke zu werden. 1876 führte sie die Schutzmarke „Katze“ ein. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft – nun „Hoffmann’s Stärkefabriken“ – ermöglichte ständige Vergrößerung und Modernisierung. Bis zum Ersten Weltkrieg stieg die Belegschaft auf zeitweilig 1.200 Beschäftigte. Damit war die Firma das größte Industrieunternehmen in Lippe.

Während des Krieges musste auf Ersatzprodukte umgestellt werden. Die Zwanziger Jahre waren wirtschaftlich schwierig und von starker ausländischer Konkurrenz geprägt. Größere Gewinne erzielte Hoffmann’s wieder zur Zeit des Nationalsozialismus, dessen Wirtschaftspolitik sich das Unternehemn als „Musterbetrieb“ weitgehend unkritisch unterwarf. In der Nachkriegszeit erlebte die Firma eine weitere Blüte, bevor sie in den 1980er Jahren in zunehmende Schwierigkeiten geriet und 1993 aufgelöst wurde.

Von Besonderem Interesse für Facharbeiten sind sowohl die sozialen Leistungen, wie das betriebseigene Krankenhaus „Hoffmann Stift“, als auch die Frauenarbeit und die technische Entwicklung während der Industrialisierung. Des Weiteren liegen nicht nur Akten zur Einsichtnahme vor, sondern auch ein Fotobestand und Werbemittel.

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