Kurhaus im Kurpark Bad Salzuflen, © Jan Voth

Um­ge­stal­tung des Kur­parks

Neue Perspektiven - neue Verbindungen

Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung und Profilschärfung der gesamten gesundheitlichen und therapeutischen Angebote wurde durch das Staatsbad Salzuflen ein Leitbild für die Entwicklung der gärtnerisch gestalteten Kuranlagen erarbeitet.

Diese bestehen aus zwei unterschiedlichen Bereichen. Dem eintrittspflichtigen, intensiv gärtnerisch gestalteten Kurpark sowie dem eher extensiv gestalteten, und jederzeit öffentlich zugänglichen Landschaftspark. Diese Trennung in zwei Bereiche macht die Anlagen sehr abwechslungsreich; Besucher, denen es auf Interaktion ankommt, finden diese im Landschaftspark, diejenigen, die Ruhe und Kontemplation suchen, finden diese eher im Kurpark. Daher gibt dieser Parkteil unter dem Stichwort „Therapeutische Landschaft“ bevorzugt ruhigeren, aber auch therapeutischen Aktivitäten Raum.

Alles Wichtige zur Umgestaltung des Kurparks finden Sie in der Infozeitung "BAUBLICKE".

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Baublicke Kurpark
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01

We­ge­netz Leo­polp­spru­del ins Zen­trum ge­rückt

Der vom Wandelhallenvorplatz in den Park führende Weg bindet hinter der Salzebrücke an den vom Kurhaus kommenden Hauptweg an. Vom Leopoldsprudel führen zwei gleichrangige Wege in Richtung Landschaftspark. Einer über den Azaleengarten im Nordwesten, ein anderer entlang des Wasserlaufs. Zwischen Salze und kleinem Kurparksee orientiert sich die Wegeführung weitgehend am bisherigen Bestand. Der nördliche Eingang wurde an selber Stelle erhalten. Sämtliche Wege wurden barrierefrei ausgebildet.

Der Leopoldsprudel erhielt mit einer vorgelagerten Platzfläche, einer Art Passepartout, eine großzügige, befestigte Fläche, die für Veranstaltungen genutzt werden kann. Die weitläufigen Rasen- und Wiesenflächen mit ihren markanten Beständen an Frühjahrsblühern konnten weitgehend erhalten bleiben, da sich die neuen Wegeverläufe in weiten Teilen an den bestehenden orientieren.

02

Gus­tav-Horst­mann-Al­lee Bar­rie­re­freie We­ge

Die achsiale Führung der Gustav-Horstmann-Allee wurde bewusst gebrochen. An der nördlichen Gebäudekante des Kurhauses schwenkt der Hauptweg in Richtung Salzebrücke und Leopoldsprudel. Lediglich ein schmaler Weg führt geradeaus in Richtung Kleiner Kurparksee.

An prominenter Stelle, dem Kurhaus vorgelagert, und entlang einer bedeutenden Wegebeziehung gelegen, wurde ein Kneipp-Garten zur künstlerischen Präsentation der von Sebastian Kneipp verwendeten Heilkräuter errichtet.

03

Vor­platz Wan­del­hal­le Auf­ent­halts­qua­li­tät ge­stei­gert

Der Vorplatzbereich wurde durch die Umgestaltung attraktiviert und seine Aufenthaltsqualität gesteigert, dies trägt um der repräsentativen Funktion im Zusammenhang mit dem Denkmalensemble deutlicher Rechnung. Hierzu wurden die versiegelten Flächen reduziert, da diese dem Charakter eines Kurparks entgegenstanden.

An dieser prominenten Stelle wird die Therapieform der Sole durch einen „Sole-Pott“ dargestellt. Dadurch wird symbolisch auf den Einsatz von Sole für Trinkkuren angespielt und gleichzeitig ein attraktiver Ort zum Verweilen geschaffen.

Weiterhin versiegelte Bereiche wurden mit dem gleichen Pflasterbelag versehen werden, wie auf dem Konzerthallenvorplatz und der Salinenstraße. Dadurch erreichte man ein einheitliches Erscheinungsbild sowie eine Verbesserung der Begehbarkeit. Auch die neue Anordnung der Beete und Bepflanzungen trägt zur neuen Struktur des Vorplatzes bei. So sind nun die Übergänge und Eingänge zum Kurpark deutlicher betont.

Neuer Kurparkeingang Lietholzstraße

Durch Abriss der Gebäude zwischen Konzerthalle und Wandelhalle ergab sich zudem die Möglichkeit, dort einen weiteren, an das Wegenetz entlang der Salze angebundenen, Eingang zu implementieren. Dieser ersetzt den Eingang an der Lietholzstraße und macht den gesamten Hang nunmehr öffentlich. Über einen Aufzug kann man – ohne den Kurpark zu betreten – barrierefrei von der Lietholzstraße zur Salze gelangen. Insbesondere für die Bewohner der östlichen Stadtteile auf ihrem Weg in die Innenstadt ist dies von großem Vorteil.

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