Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling übergibt die Bewilligungs-Urkunde für den LEADER-Förderbescheid an Patrick Puls, Alexander Jaegers, Caroline Kossinna, Rocco Wilken und Dirk Tolkemitt, © Stadt Bad Salzuflen

Re­gie­rungs­prä­si­den­tin über­gibt LEA­DER-Be­scheid

Vereinsgeschäftsstelle ab sofort handlungsfähig

Mehr Lebensqualität im ländlichen Raum bieten, das Miteinander stärken und die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Regionen sichern - dafür steht das EU-Förderprogramm LEADER. Zu diesen LEADER-Regionen gehört die Vereinsgeschäftsstelle „Verein(t) - regional.gesund.digital e.V.“, der kommunale Zusammenschluss aus den Städten Bad Salzuflen, Herford und Vlotho. Insgesamt stehen für die ländliche Entwicklung 2,3 Millionen Euro an LEADER-Fördermitteln und zusätzliche 300.000 Euro an Eigenmitteln der drei beteiligten Kommunen zur Verfügung, die „ab sofort handlungsfähig sein wird“, sagt Vereins-Geschäftsführerin Caroline Kossinna bei der offiziellen Übergabe des Zuwendungsbescheides mit einer Förderperiode von Ende 2023 bis Anfang 2029.

Diese Bewilligungs-Urkunde übergab Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling am vergangenen Mittwoch (13. Dezember 2023) in kleiner Feierstunde im Gemeindehaus Exter-Bonneberg bei Vlotho an das Regionalmanagement. Caroline Kossinna und Projekt- und Regionalmanager Alexander Jaegers nahmen zusammen mit dem geschäftsführenden Vorstand, darunter Dirk Tolkemitt (Bürgermeister Bad Salzuflen), Rocco Wilken (Bürgermeister Vlotho) und Patrick Puls (Beigeordneter Herford - Dezernat III Bildung, Jugend und Soziales) den Zuwendungsbescheid und die Plakette entgegen. „Regional, gesund, digital - so prägnant macht sich die neue LEADER-Region ‚Verein(t)‘ auf den Weg für eine zukunftsfähige Region“, erklärt Bölling, „da Ostwestfalen-Lippe durch starke Netzwerke überzeugt: Mit Bad Salzuflen, Vlotho und Herford schließen sich drei Kommunen kreisübergreifend zusammen, um die ländliche Struktur in den Dörfern zu stärken. Die Bezirksregierung Detmold fördert dieses Vorhaben sehr gern.“

Während der ersten Förderperiode in den kommenden fünf Jahren wird „das LEADER-Regionalmanagement Fragen und Herausforderungen rund um den Klima- und Umweltschutz, die Mobilität und das soziale Miteinander in unseren ländlichen Gebieten angehen“, berichtet Vorstands-Vorsitzender Tolkemitt. „Auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels lassen sich passende Lösungen besonders in unseren Dörfern finden. Daher hoffen wir auf vielfältige Impulse, um möglichst zahlreiche regionale LEADER-Projekte künftig umsetzen zu können.“ Den Auftakt hat die „Lokale Aktionsgruppe mit Unterstützung des neuen Regionalmanagements bereits gestaltet und eine erste Vorstandssitzung hat ebenfalls stattgefunden.