Ein mobiler Fahrradständer steht neben dem Haupteingang des Kurparks, © Stadt Bad Salzuflen

Neue „Wan­der­bü­gel“ in Bad Salz­uflen und Um­ge­bung

Testphase für mobile Fahrradständer gestartet

Aktuell werden die Radweganlagen der Stadt Bad Salzuflen und der umliegenden Region im Rahmen des neuen Radwegekonzepts eingehend untersucht und geprüft. Dazu gehört auch das sichere und komfortable Abstellen der Räder an öffentlichen Plätzen und auf Verkehrsflächen in der gesamten Kurstadt, da Abstellmöglichkeiten wesentlich zur Nutzung des Fahrrades als innerstädtisches Verkehrsmittel beitragen sollen. So wird für derzeit 14 Standorte in der Salzufler Innenstadt sowie in ausgewählten Ortsteilen der Einsatz eines versetzbaren Fahrradständers getestet - basierend auf einem Antrag von CDU und B´90/Die Grünen vom 07. März 2023, den die Stadt Bad Salzuflen damit umsetzt. Neben der Innenstadt von Bad Salzuflen mit vier Standorten erhalten auch Biemsen-Ahmsen (2), Ehrsen-Breden (1), Holzhausen (1), Schötmar (3), Werl-Aspe (2) und Wüsten (1) die sogenannten „Wanderbügel“ für die geplante, mehrmonatige Testphase.

Das von der Stadt Bad Salzuflen angeschaffte Fahrradständer-Modell hat drei Anlehnbügel, die beidseitig nutzbar sind. „Ein Fahrradbügel dient dem sicheren Abstellen und Anschließen von Fahrrädern, um ein verkehrssicheres Parken und Schutz vor Diebstahl zu gewährleisten“, erklärt der Radverkehrsbeaufragte Sebastian Baving vom Fachdienst Tiefbau. Die Bügel sind auf Leisten auf Flachstahl auf dem Boden befestigt, die durch zwei Betonquader gehalten werden. „Da die Fahrradständer aus hochwertigem Flachstahl gefertigt sind, tragen die Bügel auch zu einem eleganteren Erscheinungsbild unserer Stadt bei“, sagt Baving weiter. Die Verwendung dieser „Wanderbügel“ wird seitens der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fortan beobachtet - nach einigen Wochen erfolgt der Standortwechsel. Dafür wird an den jeweiligen Probestandorten ein entsprechendes Hinweisschild angebracht, mit dem bei Nutzung der Testbügel auf die zu erhebende Auswertung aufmerksam gemacht wird.

Die erste Auswertung der Bürgerbeteiligung des Radverkehrskonzeptes weist aus, wo sich die Bürgerinnen und Bürger mehr Abstellmöglichkeiten wünschen. Mit den Bügeln können diese Orte verifiziert werden. Da die Fahrradbügel nicht im Untergrund befestigt sind, ergibt sich zudem die Möglichkeit die Notwendigkeit von Fahrradabstellanlagen an Standorten mit Nutzungskonflikten aufzuzeigen. Die Bügel passen auf einen PKW-Stellplatz und bieten Raum für bis zu sechs Fahrräder. „Dies ist besonders an Standorten mit Geschäftsstraßen in den Sommermonaten ein interessanter Aspekt“, sagt Sebastian Baving.

 

Artikel vom 30. August 2023