Zwei Frauen stehen auf einer Leiter vor einem Gemälde im Schloss Stietencron, © Stadt Bad Salzuflen

Mi­ni-Kon­zert "Na­sen­flö­te & Co." am 23. Ja­nu­ar

Eintritt frei im Rokoko-Saal im Schloss Schötmar

Die Mini-Konzerte der Musikschule Bad Salzuflen werden in 2024 fortgesetzt, die im vergangenen Jahr mit drei konzertanten Terminen erfolgreich startete. „Mit diesem Veranstaltungsformat brechen wir das klassische Konzert-Setting auf“, erklärt Stephan Otters, Leitung der städtischen Musikschule, die Idee hinter der Konzeption. „Wir wollten musikalisch etwas anders machen, Neues ergänzen und somit viele verschiedene Menschen erreichen. Das ist uns gelungen, daher haben wir beschlossen, die Reihe der Mini-Konzerte fortzuführen.“ Der Auftritt eines Mini-Konzertes dauert zwischen zwanzig bis maximal sechzig Minuten.

Der Auftakt zur diesjährigen Mini-Konzert-Reihe wird am 23. Januar (Dienstag) 2024, ab 18 Uhr, im Rokoko-Saal des Schlosses in Schötmar stattfinden. Am Veranstaltungsabend unter dem Motto „Nasenflöte & Co.“  präsentieren Gesangslehrerin Sandra Botor und Klavierpädagogin Susanne Roth unbekannte sowie unerkannte Instrumente. „Wer hat schon die ‚Arie der Königin der Nacht‘ auf der Nasenflöte oder ein Kazoo oder ein Otamaton solistisch im Konzert gehört“, erklärt Musikschul-Leiter Otters. „Solche Instrumente erhalten auf großer Bühne leider eher keine Aufmerksamkeit bzw. sehr selten.“ Doch die Besucherinnen und Besucher von „Nasenflöte & Co.“ kommen bei freiem Eintritt in diesen konzertanten Genuss, um das musikalische Zusammenspiel mit „viel Vergnügen kennenzulernen“, so Otters weiter.

Der Ursprung dieses Instruments findet sich in Südostasien und Ozeanien. Die Flöte wird mit der Atemluft der Nase gespielt, wobei zumeist nur ein Nasenloch bläst, während das andere verstopft oder zugehalten wird.

 

Artikel vom 15. Januar 2024