Maria Crohn, © Maria Crohn

Event Vor­schau

Vom 10. bis zum 25. November 2023

„Die Kempowski-Saga Teil 3 - Ein Kapitel für sich“ am 10. November in der Konzerthalle in Bad Salzuflen
Nach den Romanen „Uns geht’s ja noch gold“ & Teilen aus „Ein Kapitel für sich“ von Walter Kempowski

Mit insgesamt vier Theaterabenden wird Walter Kempowskis Romanzyklus „Deutsche Chronik“ auf die Bühne gebracht. Die Reihe, zwischen 1971 und 1984 veröffentlicht, umfasst neun Bände. Kempowski (* 1929, † 2007) erzählt darin den Niedergang des deutschen Bürgertums während des 20. Jahrhunderts und benutzt dafür in einer Mischung aus Dokumentation und Fiktion seine eigene Familiengeschichte.

In der Inszenierung vom Altonaer Theater Hamburg wird nun der dritte Teil der Kempowski-Saga am 10. November (Freitag), ab 19.30 Uhr, in der Konzerthalle in Bad Salzuflen aufgeführt, in dem die Familie Kempowski vor den Trümmern steht, die der Zweite Weltkrieg 1945 hinterlassen hat. Man erlebt am eigenen Leibe oder bei Nachbarn und Freunden Elend, Hunger, Plünderungen und Gewalttätigkeiten. Aber man ist nicht ausgebombt und hat noch etwas Geld. Zwischen Trümmerschutt und Ausgangssperren, Schwarzmarkt und Hamsterzügen versucht die Familie Kempowski nach dem Krieg, die bürgerliche Kontinuität wiederherzustellen. „Bei allem Leid zeigt sich der lakonische Humor Kempowskis in allen Figuren, die hervorragend durch das Ensemble des Altonaer Theater unter der Regie von Axel Schneider verkörpert werden“, sagt Olaf Fasse, Abteilungsleitung Kulturbüro der Stadt Bad Salzuflen.

Nachdem der Ich–Erzähler Walter für kurze Zeit in den Westen „rübergemacht“ hatte und mit ein paar Frachtbriefen den Amerikanern die Ausplünderung der „Zone“ durch die Russen demonstrieren wollte, wird er bei einem Besuch in Rostock festgenommen und verbringt acht Jahre im Zuchthaus in Bautzen. Spionage hieß die Anklage. Nicht nur Walter, sondern auch Bruder Robert wird verhaftet und schließlich sogar die Mutter. Walter hatte ihre Mitwisserschaft im Verhör zugegeben, was er sich nie verzeiht. Mutter und Söhne machen mit Haft und Häftlingen ihre ganz eigenen Erfahrungen, und so erzählt jeder aus seiner Perspektive, was ihm in der Welt der Eingeschlossenen widerfahren ist.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf zum Preis ab 16 Euro per E-Mail an theaterkasse@bad-salzuflen.de und telefonisch unter (05222) 95 29 09 sowie zu den Öffnungszeiten der Theaterkasse im Kurgastzentrum (Parkstraße 20) erhältlich. Restkarten, sofern verfügbar, sind an der Abendkasse (ab 18.30 Uhr) zu erwerben.


„Nordwestdeutsche Philharmonie“ lädt zum nächsten Konzert am 11. November in Bad Salzuflen ein
Mit Dirigent Jonathon Heyward und Klavier-Solist Jonathan Fournel in der Konzerthalle im Kurpark

Wenn die „Nordwestdeutsche Philharmonie“ zu ihrem nächsten Konzertabend mit Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 und Béla Bartóks Konzert für Orchester am 11. November (Samstag) 2023, ab 19.30 Uhr, einlädt, wird Chefdirigent Jonathon Heyward am Pult stehen. Als Klaviersolist ist Jonathan Fournel zu sehen.

Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

Das 1. Klavierkonzert op. 15 in d-Moll ist ein Konzert für Klavier und Orchester von Johannes Brahms. Es wurde ab 1854 komponiert und am 22. Januar 1859 unter der Leitung von Joseph Joachim und dem Komponisten am Klavier im königlichen Hoftheater in Hannover uraufgeführt. Im Frühjahr 1854, begann Brahms mit der Konzeption einer Sonate für zwei Klaviere in d-Moll. Doch musste er ernüchtert feststellen, dass sich seine Ideen mit zwei Klavieren nur unzulänglich umsetzen ließen.

Ein Versuch, den Entwurf in eine Sinfonie umzuarbeiten, blieb in den Anfängen stecken, weil Brahms sich mit der Kunst der Instrumentation nicht gut genug vertraut fühlte und fürchtete, mit dieser Unternehmung zu scheitern. 1855 hatte Brahms die Idee, den Entwurf des Kopfsatzes der Klaviersonate zu einem Klavierkonzert umzuarbeiten. Bis zum Herbst 1856 entstand so der 1. Satz eines Concerts für das Pianoforte mit Begleitung des Orchesters, der allerdings bis 1859 mehrmals überarbeitet wurde.

Béla Bartóks Konzert für Orchester

Das Konzert für Orchester ist eines der bekanntesten Stücke von Béla Bartók und zählt zugleich zu seinen beliebtesten und zugänglichsten Kompositionen. Bartóks Werk ist wohl das bekannteste einer Reihe von Stücken mit dem zunächst widersprüchlich erscheinenden Titel Konzert für Orchester. Bartók bezeichnete das Stück nach eigenem Bekunden deshalb als Konzert und nicht als Sinfonie, weil die einzelnen Instrumente eher solistisch und virtuos behandelt werden.

Das Konzert für Orchester schrieb Bartók 1943 mit 62 Jahren, kurz nach seiner Flucht vor dem Zweiten Weltkrieg aus Ungarn in die USA. Es handelte sich um eine Auftragsarbeit für die Stiftung des Dirigenten Sergei Kussewizki. Ohne diesen Auftrag hätte Bartók das Komponieren womöglich bereits nach dem 6. Streichquartett aufgegeben. So aber entstanden in der Folge noch mehrere weitere Werke, etwa die Sonate für Violine solo und das 3. Klavierkonzert. Die Uraufführung durch das Boston Symphony Orchestra am 1. Dezember 1944 in der Symphony Hall Boston unter Kussewizki war ein enormer Erfolg.

Dirigent Jonathon Heyward

Der Amerikaner ist seit Beginn des Jahres 2021 Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie und wird diese Position zunächst bis zum Jahr 2024 bekleiden. Der von den UK Critics´Circles Music Awards 2020/21 mit dem „Young Talent Award“ ausgezeichnete Dirigent, der Gewinner des „Young Talent Award“ des Internationalen Dirigentenwettbewerbs 2015 in Besançon und vielen anderen hat seine musikalische Reise als Cellist und Kammermusiker begonnen. Nach dem Studium am Bostoner Konservatorium hat er im Fach Dirigieren an der Royal Academy of Music in London studiert.

Zu seinen aktuellen Engagements gehören das Debüt beim Baltimore Symphony Orchestra, Konzerte mit dem London Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic, dem BBC National Orchestra of Wales, der Staatskapelle Halle und Osaka Symphony. Als weitere Höhepunkte sind die Engagements mit den Sinfonikern in St. Petersburg und Prag oder die Weltpremiere von Giorgio Battistellis neuer Oper „Wake“ mit der Birmingham Opera Company zu nennen.

Klavier-Solist Jonathan Fournel

Jonathan Fournel wurde 1993 in Sarrebourg geboren und begann im Alter von 7 Jahren Klavier zu spielen. Im Jahr 2000 begann er sein Studium bei Marianne Henry am Konservatorium von Sarreguemines und setzte es im folgenden Jahr bei Stéphane Seban am Konservatorium von Straßburg fort, während er auch Privatunterricht nahm. 2006 wurde er an der Musikhochschule Saarbrücken aufgenommen, wo er bei Robert Leonardy und Jean Micault studierte. 2009 setzte er sein Studium bei Bruno Rigutto, Brigitte Engerer, Claire Désert und Michel Dalberto am Konservatorium von Paris fort, wo er unter der Anleitung von Jean-Frédéric Neuburger auch kollaboratives Klavier studierte.

Jonathan Fournel trat in großen Konzertsälen auf, darunter UNESCO (Paris), Salle Cortot (Paris), Salle Gaveau (Paris), Auditorium Stefan Zweig (Nantes), CAC (Forbach), Gustav Mahler Auditorium (Mailand), Sala Verdi (Mailand), Teatro Communale di Modena, L'Arsenal (Metz), Carlo Felice Theatre (Genua), Royal Glasgow Concert Hall und Usher Hall (Edinburgh). Er tritt regelmäßig als Solist mit Orchestern auf, zuletzt zusammen mit dem Donna Musica Orchestra, dem Paris Conservatoire Orchestra, dem l'Orchestre National de Lorraine, dem Wallonie Royal Chamber Orchestra, der Sinfonia Varsovia und den Czech Virtuosi Orchestra, das Zagreb Radio-Television Orchestra, das Jiangsu Symphony Orchestra und das Royal Scottish National Orchestra.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf zum Preis ab 25 Euro per E-Mail an theaterkasse@bad-salzuflen.de und telefonisch unter (05222) 95 29 09 sowie zu den Öffnungszeiten der Theaterkasse im Kurgastzentrum (Parkstraße 20) erhältlich. Restkarten, sofern verfügbar, sind an der Abendkasse (ab 18.30 Uhr) zu erwerben.


Traumwelt und Wirklichkeit: das Musical-Highlight „Schneekönigin“ am 24. November in Bad Salzuflen
Spannendes Live-Erlebnis mit eigens komponierten Musicalsongs, jeder Menge Humor und viel Herz

Das Theater Liberi inszeniert das bekannte Märchen „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen als moderne Musicaladaption. Das professionelle Ensemble erzählt am 24. November (Freitag) 2023, ab 16 Uhr, in Bad Salzufler Konzerthalle die Geschichte von der Einsamkeit einer Außenseiterin und ihrem Wunsch nach Bewunderung und Akzeptanz, aber auch von Mut und bedingungsloser Freundschaft. Dieser Kontrast spiegelt sich auch im Bühnenbild wieder, das die Grenzen zwischen Fantasie und Realität verschwimmen lässt. „Musikalisch wird dem Publikum eine rasante Reise durch verschiedene Genres mit großen Arrangements geboten“ sagt der städtische Kulturbüro-Abteilungsleiter Kulturbüro, „die von eindrucksvollen Choreografien und einem außergewöhnlichen Lichtdesign abgerundet werden. Das Publikum wird Teil eines spannenden Abenteuers mit zauberhaften Wesen und unbegrenzten Möglichkeiten sowie eigens komponierten Musicalsongs, jeder Menge Humor und ganz viel Herz und bietet ein unverwechselbares Live-Erlebnis für die ganze Familie.“

Zwischen Traumwelt und Wirklichkeit im Musical-Highlight „Die Schneekönigin“: Gerda und Kay sind beste Freunde und seit Kindheitstagen unzertrennlich. Die beiden führen ein ganz normales Leben, bis eines Tages ein Wintersturm über ihrer Stadt aufzieht. An diesem Abend erzählt Gerdas Mutter den beiden zum ersten Mal die Geschichte einer magischen Königin, der Herrscherin über Schnee und Eis. Als Kay kurz darauf spurlos verschwindet, macht sich Gerda auf die Suche nach ihm. Sie landet in einer geheimnisvollen Welt, in der alles möglich zu sein scheint. Plötzlich ist Gerda mittendrin in einem Abenteuer, in dem sie auf witzige Gestalten trifft, eine exzentrische Bekanntschaft macht und in die Fänge einer schrägen Bande gerät. Zum Glück ist sie nicht auf sich alleingestellt und kann auf unerwartete Hilfe zählen. Doch die Zeit wird knapp und Gerda muss all ihren Mut aufbringen, um Kay aus der eisigen Welt der Schneekönigin zu retten.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf zum Preis ab 27 Euro per E-Mail an theaterkasse@bad-salzuflen.de und telefonisch unter (05222) 95 29 09 sowie zu den Öffnungszeiten der Theaterkasse im Kurgastzentrum (Parkstraße 20) erhältlich. Restkarten, sofern verfügbar, sind an der Abendkasse (ab 15 Uhr) zum Preis ab 29,50 Euro zu erwerben.


„Festival der Travestie“: fabelhafte Welt der Travestie beim Festival der Extravaganz am 25. November
Show mit hochkarätigen Künstlern und abwechslungsreichem Programm in der Konzerthalle im Kurpark

Die beliebte Live-Show „Festival der Travestie“ wird von der bekannten Travestie-Ikone Maria Crohn präsentiert, die ihr Publikum am 25. November (Samstag), ab 19.30 Uhr, in der Konzerthalle im Kurpark der Stadt Bad Salzuflen mit Charme, Witz und unvergleichlichem Glamour begeistert. Glamour und Entertainment verbinden sich zu eins in der fabelhaften Welt der Travestie beim Festival der Extravaganz.

Pompöse Kostüme, Starparodien und unvergleichliche Illusionen, gepaart mit Gesang und Witz - eine wilde Fahrt durch die durchgestylte Revue und die faszinierende Welt der Travestie-Künstlerin, der mit über drei Jahrzehnten Bühnenerfahrung keiner so schnell das Sektchen reichen kann. Maria Crohn, die Königin der Unterhaltung, hat sich bei der Gästeliste ihrer hochkarätigen Künstler mächtig ins Zeug gelegt und einen abwechslungsreichen Programm-Mix zusammengestellt.

Charmant-witzige Plaudereien, einmalige Starparodien, explosive Comedy-Momente, und natürlich stimmungsvoller Live-Gesang „versprechen einen unvergesslichen Abend ganz im Zeichen des Glitzers und Glamours“, sagt Olaf Fasse, Abteilungsleitung Kulturbüro der Stadt Bad Salzuflen. „Die Show verspricht perfekte Unterhaltung und bietet jede Menge Überraschungen - ein unvergessliches Erlebnis für das Publikum.“

Eintrittskarten sind im Vorverkauf zum Preis ab 43,90 Euro per E-Mail an theaterkasse@bad-salzuflen.de und telefonisch unter (05222) 95 29 09 sowie zu den Öffnungszeiten der Theaterkasse im Kurgastzentrum (Parkstraße 20) erhältlich. Restkarten, sofern verfügbar, sind an der Abendkasse (ab 18.30 Uhr) zu erwerben.


Medienhinweis: Bei Fragen zu den aufgeführten Veranstaltungen richten Sie bitte Ihre Anfrage an Herrn Olaf Fasse (Abteilungsleitung Kulturbüro der Stadt Bad Salzuflen) - entweder telefonisch unter (05222) 95 29 91 oder per E-Mail an o.fasse@bad-salzuflen.de.

 

Artikel vom 09. November 2023