Annika Reuter (Stab Strategie, Innovation und Digitalisierung) und Lena Sargalski (Stabsleitung Strategie, Innovation und Digitalisierung) präsentieren mit Lea Wittenborn (Teamleitung Bürgerservice & stellv. Fachdienstleitung) und Marcus Buchhorn (Fachdienstleitung Steuern und Beteiligungen) das neue Serviceportal der Stadt Bad Salzuflen, das einen digitalen Zugangspunkt für die Bürgerinnen und Bürger zur Verwaltung schafft. , © Stadt Bad Salzuflen

Di­gi­ta­le Ver­wal­tung, die im All­tag an­kommt

Ein Jahr Serviceportal

Bad Salzuflen (23.02.2026)

Vor gut zwölf Monaten führte die Stadt Bad Salzuflen das neue Serviceportal ein. Denn seit dem Start im Februar des vergangenen Jahres bietet die Plattform den Bürgerinnen und Bürgern der Kurstadt sowie deren Unternehmen einen zentralen digitalen Zugang zu Verwaltungsleistungen. Hier werden Informationen gebündelt und Services übersichtlich dargestellt, sodass auch immer mehr Anliegen direkt online durchgeführt werden können. Mit Erfolg, wie die bisherigen Nutzungszahlen belegen.

Das Serviceportal wird gut angenommen, konstatiert Bürgermeister Dirk Tolkemitt, wobei dessen weitere Etablierung eine kontinuierliche Aufgabe bleibe: „Das Serviceportal erleichtert die digitalen Wege unserer Verwaltung und macht diese noch besser zugänglich.“ Melanie Koring, Erste Beigeordnete und Stadtkämmerin ergänzt, dass digitale Services ihren Verwendungszweck erst dann vollständig entfalten können, „wenn sie bekannt, verständlich und einfach nutzbar“ seien.

Aktuell umfasst das Serviceportal mehr als 150 Dienstleistungen, darunter 50 rein digitale Angebote. Hinzu kommen 60 Dienstleistungen, bei denen einzelne Schritte - etwa aus rechtlichen Gründen - noch analog zu erfolgen haben. Seit der Einführung haben gut 10.000 Menschen das Serviceportal mindestens einmal genutzt. Also etwa jede fünfte Einwohnerin bzw. jeder fünfte Einwohner der Salzestadt, um Informationen abzurufen oder Anträge zu stellen.

Top 3 der Onlineservices: Abfallbehältnisse, SalzuflenCARDs & Lastschriftverfahren

Besonders stark nachgefragt sind die Onlinedienste zur Bestellung oder Veränderung von Abfallbehältnissen mit rund 1400 Anträgen, der Verlängerung der SalzuflenCARD mit knapp 500 Anträgen und der Einrichtung eines SEPA-Lastschriftmandats - seit vergangenem Dezember verfügbar - mit fast 300 Anträgen. „Bei diesen Services erledigen Bürgerinnen und Bürger einen erheblichen Anteil ihrer Anliegen vollständig online“, berichtet Alexa Werner vom städtischen Stab Strategie, Innovation und Digitalisierung, „und das auch unabhängig von Öffnungszeiten und ohne zusätzliche Behördengänge.“ Überdies wurden für ein SEPA-Lastschriftmandat bisher annähernd 85 Prozent der Anträge online gestellt.

Die vielfache Nutzung des Onlinedienstes zeigt, dass digitale Services vor allem dann gut angenommen werden, wenn sie im passenden Kontext öffentlich gemacht werden - wie beispielsweise der alljährliche Versand der Steuerbescheide, die eine hohe Resonanz haben. Auch der digitale Anliegenmelder, der über das Serviceportal erreichbar ist, wird rege genutzt. Hierbei gehen Hinweise strukturiert ein und werden an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Dadurch können fast 90 Prozent aller eingehenden Meldungen in unter drei Tagen bearbeitet werden.

Grundlage für digitale Leistungen sind verlässlicher und nutzerfreundlicher Service

Ausgangspunkt für die Einführung oder Verbesserung von Onlineservices sind optimierte Verwaltungsprozesse. Digitale Angebote werden nicht isoliert entwickelt, sondern beinhalten klare Zuständigkeiten und verständliche Abläufe bzw. Verfahren. „Unsere am stärksten genutzten Dienstleistungen sind voll digitalisiert und ohne Anmeldung direkt zugänglich", sagt Lena Sargalski, Stabsleitung Strategie, Innovation und Digitalisierung der Stadt Bad Salzuflen, und fügt an, dass „wir diese eigens entwickelt haben, um den spezifischen Anforderungen und Bedarfen unserer Stadt gerecht zu werden."

Gleichzeitig setzt die Verwaltung dort auf Landeslösungen und Fachverfahren, wo sie sinnvoll und wirtschaftlich sind, etwa bei Wohngeldanträgen oder Führungszeugnissen. So entwickelt die Stadtverwaltung die Onlinedienste schrittweise und priorisiert weiter - wobei die Schwerpunkte die Dienstleistungen mit hoher Nachfrage und erkennbarem Mehrwert im Alltag sind. Aufrufbar ist das Serviceportal für Bürgerinnen und Bürger bzw. Unternehmen auf der städtischen Homepage unter stadt-bad-salzuflen.de/serviceportal.

aufgrund einer Personalversammlung sind nahezu alle Dienststellen der Stadtverwaltung Bad Salzuflen am Mittwoch, 25. Februar 2026, in der Zeit von 9 bis 14 Uhr geschlossen.

Dies betrifft auch die Sozialverwaltung, die Stadtbücherei, das städtische Archiv, die Tourist-Information im Kurgastzentrum sowie die Geschäftsstelle der Volkshochschule Bad Salzuflen. Die Durchführung der VHS-Kurse ist jedoch gewährleistet.

Die Musikschule der Stadt Bad Salzuflen ist von der Schließung nicht betroffen und hat zu den bekannten Öffnungszeiten geöffnet. Das städtische Jugendamt ist während der Personalversammlung über die Notdienstrufnummer (05222) 952-294 erreichbar.

Ab Donnerstag, 26. Februar 2026, stehen die Mitarbeitenden aller Dienststellen wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Wir bitten um Verständnis.