Neubaugebiet Südfeld im Ortsteil Werl-Aspe, © Jan Voth

Kom­mu­na­les Hand­lungs­kon­zept Woh­nen

Der Druck auf dem Wohnungsmarkt, vor allem im Bereich des bezahlbaren Wohnraums und der baureifen Grundstücke, hat sich in den letzten Jahren spürbar verstärkt. Um den Wohnungsmarkt in der Stadt Bad Salzuflen zukunftsfähig aufzustellen, wurde in den letzten Monaten ein kommunales Handlungskonzept Wohnen erarbeitet, das am 24. Juni 2020 durch den Rat beschlossen wurde.

Dieses dient dazu, die Angebots- und Bedarfssituation auf dem Wohnungsmarkt zu erfassen, die Bevölkerungsentwicklung zu untersuchen und die Trends auf dem Wohnungsmarkt aufzuzeigen. Auf der Grundlage der Analyseergebnisse wurden konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt und am Ende 16 einzelne Maßnahmen abgeleitet. Das Handlungskonzept stellt eine gesamtstädtische Strategie für die Wohnraumentwicklung dar.

Das Handlungskonzept umfasst eine Vielzahl von Maßnahmenvorschlägen, die die diversen Aufgaben und Herausforderungen im Bereich der städtischen Wohnraumversorgung aufgreifen.

Im nächsten Schritt werden sogenannte Maßnahmenpläne für die einzelnen Maßnahmen erstellt. Diese Maßnahmenpläne erhalten detaillierte Informationen zu den Maßnahmen und deren Umsetzung. Diese werden den entsprechenden politischen Gremien vorgelegt.

Download Handlungskonzept Wohnen als PDF
zur Beschluss-Vorlage 212/2017
zur Informations-Vorlage 103/2019
zur Beschluss-Vorlage 38/2020
zur 1. Ergänzung der Beschluss-Vorlage 38/2020

Zentrale Erkenntnisse der Analyse

  • Der Druck auf dem Wohnungsmarkt ist in Bad Salzuflen nicht so stark, wie vermutet. Nachholbedarf besteht hauptsächlich in den Bereichen geförderter und/ oder altengerechtes Wohnen. Insbesondere Angebote für altengerechtes Wohnen müssen dezentral in den Ortsteilen etabliert werden.
  • Der Bestand an geförderten Wohnungen wird in den nächsten Jahren deutlich sinken. Der Bedarf wird gleichzeitig jedoch zunehmen.
  • Im Vergleich zu den Umlandgemeinden sind die Preissteigerungen sowohl im Eigentumsmarkt, als auch im Mietwohnungsmarkt eher als moderat zu bezeichnen.
  • Der Bedarf an höherwertigen und hochwertigen Immobilien und Wohnungen ist ausreichend gedeckt.
  • Bad Salzuflen hat ein erhebliches Nachverdichtungspotential in der erweiterten Kernstadt (Bad Salzuflen, Schötmar, Werl-Aspe, Ehrsen). Nicht nur Baulücken, sondern auch Möglichkeiten der Bebauung in zweiter Reihe und Anbaupotentiale, können für Wohnungsbau effektiver genutzt werden, um neuen Wohnraum zu schaffen.
  • Es müssen Voraussetzungen für den Bau verschiedener, gemischter Wohnformen, wie zum Beispiel Einfamilien- oder Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen, geschaffen werden.
  • Es werden zukünftig aufgrund des Generationenwechsels im ganzen Stadtgebiet vermehrt Bestandsimmobilien dem Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen, sodass ein nennenswerter Bedarf an Wohnungen über diese gedeckt wird. Die Bedeutung des Immobilienbestands wird somit deutlich zunehmen.
  • Aufgrund des Generationenwechsels und der Nachverdichtungsmöglichkeiten ist der Bedarf an zusätzlichen Wohnbauflächen weniger stark ausgeprägt, als allgemein angenommen.
  • Bad Salzuflen generiert aufgrund der im Vergleich zu Bielefeld moderaten Preise und der verkehrlichen Anbindung Einwohner aus dem Umland.
  • Bad Salzuflen ist nicht nur für ältere Menschen attraktiv, sondern insbesondere auch für junge Familien.
  • Organisationsstrukturen und Ressourcen zur zentralen Verwaltung von Liegenschaften und Gebäuden fehlen.

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32105 Bad Salzuflen
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