Haus mit Angabe der Energieeffizienz, © fotomek - stock.adobe.com

Kli­ma­schutz in städ­ti­schen Lie­gen­schaf­ten

Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes

Die Stadt Bad Salzuflen engagiert sich bereits seit einigen Jahren im Klimaschutz und möchte nun eine konzeptionelle Grundlage zur Durchführung künftiger Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudemanagement erarbeiten. Zu diesem Zweck wurde das Büro energielenker Beratungs GmbH aus Greven mit der Erstellung des Klimaschutz-Teilkonzeptes „Klimaschutz in stadteigenen Liegenschaften“ beauftragt. 

Ziel des Klimaschutz-Teilkonzeptes ist es, in den eigenen Gebäuden und Liegenschaften kontinuierlich Energie und weitere Ressourcen einzusparen.

Aus diesem Grund wurden 41 Liegenschaften ausgewählt und hinsichtlich ihres Wärme-, Strom- und Wasserverbrauchs sowie deren Kosten analysiert. Bei der Erarbeitung der Datenbasis zeigte sich, dass beim Energiedatenmanagement ein Ausbaupotenzial vorliegt. Die Stadt erfasst die Verbrauchsdaten der Liegenschaften entsprechend den Abrechnungsintervallen lückenlos, sofern die Gebäude nicht von Trägerhand verwaltet werden. Jedoch erfolgt bisher keine Auswertung durch Kennwertbildung oder Monitoring. Diese Prozesse sollen langfristig durch ein Energiemanagementsystem etabliert und automatisiert werden. Eine sich auftuende Option besteht darin, die angekündigte Softwarelösung der Stadtwerke zu erproben und ggf. in dem Gebäudemanagement zu implementieren. Gespräche mit den Stadtwerken sind bereits anvisiert. Alternativ können auch zusätzliche Module, zu der in der Verwaltung vorhandenen Software, hinzugebucht werden. Ein umfassendes Energiemanagementsystem hat den Zweck, den Gebäudebestand kontinuierlich abzubilden und ein Berichtswesen zu ermöglichen. Zudem bietet, abhängig vom Intervall der Verbrauchsdatenerfassung, ein Monitoring die Möglichkeit schneller bei unplausiblen Verbrauchsspitzen zu reagieren. Dadurch können beispielsweise Rohrbrüche frühzeitig erkannt werden. 

Bei der Auswertung der Verbrauchswerte fiel auf, dass bei einigen Liegenschaften starkschwankende Verbräuche vorliegen, die zumeist auf nutzungsbedingte Ursachen zurückzuführen sind. Durch die Bildung von Verbrauchskennwerten konnten zudem Gebäude ermittelt werden, bei denen ein konstant hoher Energieaufwand vorliegt und eine eingehende Untersuchung der Liegenschaft angestrebt werden soll. Vor diesem Hintergrund wurden mit dem Gebäudemanagement der Stadt die weiteren Schritte aufbauend auf den Ergebnissen des Klimaschutz-Teilkonzepts erarbeitet. Für die nähere Untersuchung des energetischen Stands wurden in erster Runde fünf Gebäude ausgewählt, die einen auffälligen Verbrauchskennwert aufweisen. Diese Gebäude sollen im Rahmen eines Förderprogramms auf Schwachstellen untersucht und Sanierungs- sowie Energieeinsparpotenziale aufgezeigt werden. Auch werden die Wirtschaftlichkeit der Sanierungsmaßnahmen und mögliche Fördermittel im Rahmen der Untersuchung geprüft. Diese Vorgehensweise bei der Gebäudeanalyse kann anschließend auf weitere Gebäude der Stadt ausgeweitet werden. 

Anhand von auffälligen Energieverbrauchskennwerten wurden folgende Gebäude für die erste Untersuchungsreihe ausgewählt: 

  • Grundschule Lockhausen (Schötmarsche Straße 2)
  • Schulsporthalle Grundschule Lockhausen (Schötmarsche Straße 2)
  • KITA Bad Salzuflen (Waldstraße 26a)                                                
  • KITA Bad Salzuflen  (Elkenbreder Weg 12)
  • KITA Retzen  (Rhienbachstraße 20)

Projektzeitraum:

01.08.2018 bis 31.03.2020

Förderkennzeichen:

03K08366

Down­load

Zusammenfassung des Klimaschutzteilkonzeptes „Stadteigene Liegenschaften“
als PDF (1007 kB)

Kontakt

Stadt Bad Salzuflen | Fachdienst Hochbau
Kurgastzentrum | Eingang Bleichstraße
Parkstraße 20
32105 Bad Salzuflen
Herr Dirk Therolf
2. OG | Raum 48

Realisiert mithilfe von Fördermitteln

Bundesministerium Umwelt


aufgrund der Corona-Pandemie ist der Einlass in die städtischen Dienststellen derzeit ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Für den Zutritt zu den Dienststellen der Stadt Bad Salzuflen wird die Vorlage einer Bescheinigung über einen aktuellen negativen Corona-Test (maximal 48 Stunden alt) dringend empfohlen. Alternativ kann auch ein Nachweis über eine Immunisierung durch Impfung oder Genesung vorgelegt werden.

Diese zusätzliche Maßnahme ergänzt die weiterhin gültigen Regeln zur Einhaltung von Abstand, Hygiene und die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske.

Sie erreichen uns telefonisch oder per Mail:
Telefonzentrale 05222 952-0
Corona-Hotline 05222 952-999
Sozialverwaltung 05222 952-488
stadt@bad-salzuflen.de

Termine für die Bürgerberatung können Sie online unter www.bad-salzuflen.de/termin sowie Sie telefonisch unter 05222 952-444 oder per Mail an buergerberatung@bad-salzuflen.de vereinbaren.

Ihre Stadt Bad Salzuflen