Sta­ti­on 15 - Haus Schuseil | Turm­stra­ße

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Das imposante, an der Ecke Wenkenstraße/Turmstraße stehende Fachwerkgebäude wird im Volksmund „Haus Schuseil“ genannt, nach der Familie gleichen Namens, die ab 1900 im Besitz des Gebäudes war.

Um 1860 richtete der Bürgermeistersohn Ferdinand Capellen in diesem Haus (und in drei Nachbarhäusern) eine Zigarrenfabrik ein, in der vorwiegend Kinder und Jugendliche die Arbeit verrichten mussten. In den 1980er Jahren befand sich hier eine Jugendbegegnungsstätte. Im Zuge einer grundlegenden Sanierung sind in dem Ortsbild prägenden Gebäude in den Jahren 2009/10 mehrere hochwertige Stadtwohnungen eingerichtet worden.

An der Kreuzung Dammstraße/Wenkenstraße/Turmstraße stand einst das Heßkamper Tor (oder Vlothoer Tor), eines der vier in die Ringmauer eingelassenen Stadttore. Reste der Stadtmauer säumen den Weg durch die Turmstraße.

Der Weg zum „Katzenturm“ (siehe Station 16)  führt an mehreren kleinen, zum Teil liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern vorbei, in denen früher überwiegend Handwerker, Salinenarbeiter (Gradierer und Salzsieder) und Tagelöhner zu Hause waren. Dies gilt auch für den Schennershagen, eine kleine Straße, die in Richtung „Am Markt“ (siehe Station 19) von der Turmstraße abzweigt.

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Haus Schuseil | Turmstraße