So­phien­quel­le

32105 Bad Salzuflen
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Im Jahr 1833/ 1839 erschloss man „an der Bleich“, unweit vom heutigen Kurgastzentrum entfernt, die "Zwillingstöchter" einer "siamesischen" Solequelle. Aus dem Bohrloch kam das Wasser zweier verschiedener Mineralquellen. Die Schachtsole aus 140 Metern Tiefe mit rund 5 Prozent Salzgehalt wurde für die Badekuren genutzt, während die Bohrlochsole aus 216 Metern Tiefe mit ihren sieben Prozent Salzgehalt zur Salzproduktion genutzt wurde. Dank eines wohlüberlegten Leitungssystems konnten die beiden Quellen voneinander getrennt genutzt werden und es kam zu keiner Vermischung. Seit 1869 wurde die schwächere der beiden Solen auch als Trinkkur, jedoch unter Aufsicht der Apotheker verdünnt und gemischt, verabreicht. Die zur Unterstützung der Paulinenquelle erbohrte Sophienquelle wurde erst nach 1875 nach Fürstin Sophie zur Lippe (1834-1904) benannt. Die ersten 40 Jahre ihres Betriebes war diese „siamesische“ Quelle namenlos.

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Sophienquelle
32105 Bad Salzuflen