Luft und Wasser wie an der See genießen - mitten in Deutschland, © Teutoburger Wald Tourismus_Dominik Ketz

Atem­wegs­er­kran­kun­gen

Atemwegserkrankungen der oberen oder unteren Atemwege, ob akut oder chronisch, zählen zu den häufigsten Behandlungsanlässe in ambulanten Arztpraxen und den wichtigsten Ursachen von Arbeitsunfähigkeit. Am häufigsten treten Erkrankungen wie Grippe und akute Atemwegsinfektionen, Asthma und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) auf.

Atemwegserkrankungen wie z. B. die chronische Bronchitis können Ihre Leistungsfähigkeit im großen Maße einschränken und sind ernst zu nehmende Erkrankungen. Ohne Behandlung muss mit einem fortschreitenden Verlauf der Erkrankung gerechnet werden, was sich deutlich auf die Lebensqualität auswirkt. Diese Entwicklung kann bei einer Bronchitis in der Regel gestoppt oder sogar rückgängig gemachen.

Andere Erkrankungen wie z. B. COPD sind fortschreitend und bislang nicht heilbar. Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung kommt es zu einer Verengung der Atemwege, die im Verlauf der Krankheit meistens zunimmt. Auch wenn die Krankheit nicht heilbar ist, so können mit einer Behandlung die Symptome gelindert und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden.

Auch das Asthma bronchiale, von dem etwa jedes zehnte Kind und jeder zwanzigste Erwachsene betroffen ist, ist heutzutage sehr gut therapierbar. Neben einer medikamentösen Therapie z. B. mit 

Bronchospasmolytika, Kortikosteroide (kortisonhaltige Medikamente, die entzündungshemmend wirken) oder Bronchospasmolytika kann durch Lungensport, Atemtherapie und ein allergenarmes Umfeld zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden und damit zu einem leichteren und aktiveren Alltag im Anschluss führen.

Behandlungsmöglichkeiten in Bad Salzuflen

Bad Salzuflen bietet hierfür beste Voraussetzungen: Mit Klimakuren, Inhalationen und Trinkkuren kann Linderung geschaffen werden. Die heilende Kraft salzhaltiger Luft ist traditionell bewährt und wird seit Jahrhunderten praktiziert. Zusätzlich können Soleanwendungen unterstützend wirken.

„Luft wie an der See“ - dafür sorgen die Gradierwerke im Herzen der Stadt unweit des neu gestalteten Kurparks und des Staatsbad Vitalzentrums. Sie wirken wie ein riesiges Freiluft-Inhalatorium. Die an den Gradierwerken zerstäubte Sole bildet einen feinen Nebel, der ein meeresähnliches Mikroklima erzeugt. Diesen Effekt macht man sich bei der Atemtherapie zunutze. Sie brauchen nichts weiter zu tun, als sich in der Nähe der Gradierwerke aufzuhalten. Im Umkreis von 200 Metern atmen Sie mit jedem Atemzug winzige Aerosole ein. Sie verbessern die Atmung, in dem sie die Reinigungsmechanismen der Bronchien anregen. Obendrein fördert das eingeatmete Salz die Durchblutung und Anfeuchtung der Schleimhäute.

An den Gradierwerken können Sie auch ohne technische Hilfsmittel die Wirkung der Sole-Inhalation erfahren und genießen. Die intensiveren Inhalationstherapien mit Hilfe technischer Geräte werden im Staatsbad Vitalzentrum angeboten. Sie schafft Linderung bei allen Beschwerden der oberen Atemwege, insbesondere bei Asthma, Nasennebenhöhlenentzündungen, Allergien, Husten und Schnupfen.

Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen, wie Asthma bronchiale oder COPD, finden in Bad Salzuflen daher ideale Voraussetzungen zur Linderung ihrer Beschwerden.

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