Klimafreundliche Mobilität für die Stadt Bad Salzuflen

Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes

Fast drei Viertel aller Wege in Bad Salzuflen werden derzeit mit dem Kfz zurückgelegt. Ziel des jetzt erstellten Mobilitätskonzeptes ist es, den Anteil des Fuß- und Radverkehrs sowie des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu erhöhen, um eine gesunde und klimafreundliche Mobilität zu fördern und die Lebensqualität und Attraktivität der Stadt für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher zu steigern

Das Klimaschutz-Teilkonzept "Klimafreundliche Mobilität in Bad Salzuflen" dient als Handlungsgrundlage für die kommenden Jahre. 

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Abschlussveranstaltung "Klimafreundliche Mobilität"

Plakat zur Veranstaltung

Am Donnerstag, den 7. Februar 2019 fand im Rathaus an der Rudolph-Brandes-Allee 19 die Abschlussveranstaltung "Klimafreundliche Mobilität in Bad Salzuflen“ statt.

Insgesamt haben mehr als 80 Personen (plus Veranstalter und Gutachterteam) an der Veranstaltung teilgenommen.

Die Veranstaltung wurde als „Mobilitätscafé“ durchgeführt, wobei die Diskussion an Thementischen durch einen plenaren Teil mit Input-Vortrag eingerahmt wurde. An den Thementischen wurden die Handlungsfelder des Konzeptes sowie die aus der Bestandsanalyse entwickelten Maßnahmen präsentiert. Die Ergebnisse des Abends sind in einer Dokumentation zusammengefasst.

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Auftaktveranstaltung

Klimafreundliche Mobilität

Am Mittwoch, den 13. Juni fand in der Bürgerhalle des Rathauses die Auftaktveranstaltung "Klimafreundliche Mobilität" statt.

Insgesamt haben ca. 30 Personen an der Veranstaltung teilgenommen und ihre Ideen zum Verkehr der Zukunft eingebracht. Die Ergebnisse des Abends sind in einer Dokumentation zusammengefasst.

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Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes

Derzeit werden viele Wege mit dem Auto zurückgelegt. Das ist zwar bequem, hat negative Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt. Diesel- und benzinbetriebene Fahrzeuge stoßen gesundheitsschädliche Luftschadstoffe wie CO2, Stickoxide und Feinstaub aus. Außerdem tragen sie erheblich zur Lärmbelastung der Anwohner an vielbefahrenen Straßen bei. Hat man nur kurze Wege zurückzulegen, ist man oft zu Fuß oder mit dem Rad schneller als mit dem Auto. Bei weiteren Strecken bieten Bus und Bahn Alternativen.

Der Rat der Stadt Bad Salzuflen hat am 14.12.2016 beschlossen, ein Klimaschutz-Teilkonzept „Klimafreundliche Mobilität“ auf Basis der BMUB-Klimaschutzinitiative zu erarbeiten. Bereits im Leitbild der Stadt vom 8. März 2000 wird formuliert, dass die Verkehrspolitik die verschiedenen Verkehrsarten grundsätzlich gleichrangig und gleichwertig behandelt. Den besonderen Bedürfnissen schutzwürdiger Personen im Verkehr wird konsequent Rechnung getragen. Diese Leitvorstellungen sollen im Rahmen des zu erstellenden Konzeptes aufgegriffen und vertieft werden.

Durch die Erstellung des Klimaschutz-Teilkonzepts „Klimafreundliche Mobilität“ möchte die Stadt Bad Salzuflen die heutigen Bedingungen für den Umweltverbund (öffentlicher Personennahverkehr, Radverkehr, Fußgängerverkehr) und damit die Lebens- und Bewegungsqualität durch eine stadt-, umwelt- und sozialverträgliche Abwicklung des Verkehrs verbessern. Im Rahmen der Konzepterstellung sollen Maßnahmen entwickelt werden, die die Bevölkerung dazu motivieren, klimafreundliche Verkehrsmittel zu nutzen. Dabei sollen die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen und Energieverbräuche nachhaltig reduziert und die Mobilität aller Bevölkerungsgruppen gesichert werden.

Das Klimaschutz-Teilkonzept „Klimafreundliche Mobilität für die Stadt Bad Salzuflen“ wird gefördert im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Mit der Erstellung des Klimaschutz-Teilkonzeptes Mobilität wurde das Büro Planersocietät aus Dortmund beauftragt.

Projektzeitraum:

01.09.2017 bis 31.12.2018

Förderkennzeichen:

03K06681


Nationale Klimaschutzinitiative

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Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

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