Coronaimpfung, © Leigh Prather - stock.adobe.com

Impf­ak­tio­nen

in Bad Salzuflen

Im Kreis Lippe kann jeder ab 12 Jahren ohne vorherige Terminvereinbarung die Erst- oder Zweitimpfung gegen Covid-19 erhalten. Boosterimpfungen sind auch für 12- bis 17-Jährige möglich, allerdings nur nach ärztlichem Ermessen und nach vorheriger ärztlicher Aufklärung. Zudem ist die Einverständniserklärung der Eltern für Mindrjährige zwingend erforderlich. Die STIKO empfiehlt die Auffrischungsimpfung bereits ab dem vollendeten 3. Monat nach Abschluss der Grundimmunisierung. Eine Impfung nach frühestens vier Wochen nach der 2. Impfstoffdosis ist ausschließlich für immungeschwächte Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort als Optimierung der primären Impfserie zu ermöglichen.

Stationäre Impfstelle in Bad Salzuflen

  • Impfstelle im Messezentrum:
    Messe OWL, Halle 4, Dieselstraße 2, 32107 Bad Salzuflen, Montag, Mittwoch und Samstag jeweils von 10.00 - 17.00 Uhr

    Das Impfangebot gilt auch für Flüchtlinge aus der Ukraine. Eine Krankenkassenkarte ist nicht notwendig.


    Aufklärungsunterlagen

Alle stationären Impfstellen und Arztpraxen mit Impfangebot im Kreis Lippe erfahren Sie auf:

www.kreis-lippe.de

 

Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung erhalten Sie auf der Seite des Landes Nordrhein-Westfalen:

 

www.mags.nrw/coronavirus-schutzimpfung

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen

Zwei­te Auf­fri­schungs­imp­fung

Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus haben, und Beschäftigte in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen können ab sofort eine zweite Auffrischungsimpfung in den Impfstellen des Kreises Lippe erhalten. Damit setzt der Kreis einen neuen Impferlass des Landes NRW um.

Gemäß Empfehlung der ständigen Impfkommission (STIKO) ist die zweite Auffrischungsimpfung für folgende Personengruppen vorgesehen:

  1. Personen ab 70 Jahren,
  2. Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe,
  3. Personen mit einer Immunschwäche ab dem Alter von 5 Jahren
  4. Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solche mit direktem Kontakt zu Patienten bzw. Bewohnerschaft.


Eine Bescheinigung benötigen diese Personengruppen für die Impfung nicht.

Voraussetzung für die zweite Auffrischungsimpfung ist eine abgeschlossene Grundimmunisierung und eine erste Auffrischungsimpfung.

Entsprechend der STIKO-Empfehlung liegen zwischen erster und zweiter Auffrischungsimpfung für die Personengruppen unter Nr. 1 bis 3 mindestens drei Monate. Für Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen beträgt der Abstand mindestens sechs Monate, da die STIKO davon ausgeht, dass bei immungesunden Personen ein längerer Impfabstand den Langzeitschutz erhöht. In Ausnahmefällen kann eine zweite Auffrischungsimpfung der Beschäftigten nach ärztlichem Ermessen auch bereits nach mindestens drei Monaten erfolgen.

Die Impfungen erfolgen mit den gegenwärtig verfügbaren mRNA-Impfstoffen, also Biontech oder Moderna. Wenn möglich sollte der gleiche mRNA-Impfstoff zum Einsatz kommen, der auch bei der ersten Auffrischungsimpfung genutzt wurde.

In den Pflegeeinrichtungen übernehmen die niedergelassenen Ärzte die Impfungen.

Imp­fun­gen mit dem Impf­stoff No­va­vax

Impftermine für Erstimpfungen mit dem Impfstoff von Novavax sollen zunächst vor allem Personen ermöglicht werden, die in einem Gesundheitsberuf arbeiten oder von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen sind, sowie Personen, die eine nachgewiesene Unverträglichkeit gegen einen der mRNA-Impfstoffe haben. Personen aus Gesundheitsberufen müssen eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen können, um einen Impftermin zu vereinbaren. Personen mit einer Unverträglichkeit gegen einen der mRNA-Impfstoffe oder deren Inhaltsstoffe benötigen ein ärztliches Attest, das die Unverträglichkeit bestätigt. Diese Personen können sich schon jetzt auf eine Warteliste eintragen lassen, um mit Priorität einen Impftermin zu erhalten, sobald der Impfstoff von Novavax verfügbar ist.

Auch Personen, die zu keiner der genannten Gruppen gehören, können sich auf eine Warteliste eintragen lassen, werden aber voraussichtlich erst später berücksichtigt.

Die Warteliste wird nach Priorisierung und chronologisch abgearbeitet – wie schnell ein Termin für eine Impfung mit dem Impfstoff von Novavax angeboten werden kann, hängt von der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab, die Liefermengen werden zunächst begrenzt sein. Zur Terminbuchung und Warteliste:

www.terminland.de/kreis-lippe

Hintergrund: Was ist der Impfstoff von Novavax?
Coronaviren tragen sogenannte Spike-Proteine als Teil ihrer Hülle, die den Eintritt des Virus in die menschlichen Zellen ermöglichen. Die Covid-19-mRNA-Impfstoffe enthalten den Bauplan dieses Spike-Proteins, der Körper stellt die Spike-Proteine nach der Impfung selbst her. Das Immunsystem des Geimpften erkennt das Spike-Protein als Fremdkörper, aktiviert Abwehrzellen und bildet Antikörper sowie Abwehrzellen. Im Fall von Novavax hingegen werden Teile des Spike-Proteins künstlich hergestellt und direkt in den Körper gespritzt. Das Immunsystem reagiert und baut eine entsprechende Abwehr auf.  Für eine vollständige Impfung benötigt es zwei Impfdosen im Abstand von drei Wochen. Als vollständig geimpft gelten dann Personen, deren Zweitimpfung mindestens 14 Tage her ist.

Weitere Informationen zu den Impfstoffen gibt es unter www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe.

Kin­derimp­fun­gen ab 5 Jah­ren

Kinder ab 5 Jahren können an bestimmten Tagen in den stationären Impfstellen des Kreises Lippe in Blomberg und Lemgo gegen das Coronavirus geimpft werden.

Kinder von 5 bis 11 Jahren erhalten zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen. Kinderärzte übernehmen in den Impfstellen die Aufklärung. Ein Sorgeberechtigter muss bei dem Termin dabei sein. Eine Terminbuchung ist zwingend notwendig. Auch Eltern und bis zu zwei Geschwister pro Buchung können in dem Zuge erst-, zweit- oder drittgeimpft werden, sofern sie online einen Termin mitvereinbart haben. Personen ab 30 Jahren erhalten den Impfstoff von Moderna.

Eine Impfung kann meist nur erfolgen, wenn keine Infektion vorlag.

Kinder, die eine labortechnisch gesicherte Corona-Infektion durchgemacht haben, können vorerst nicht geimpft werden – außer sie haben eine entsprechende Vorerkrankung, wie schwere Adipositas, Herz- und Nierenerkrankungen, schweres Asthma, Trisomie 21 oder Tumorerkrankungen. So sieht es der aktuelle Impferlass des Landes NRW vor. Ist eine Erkrankung durchgemacht worden und es liegt eine Vorerkrankung vor, dann kann eine Impfung im Abstand von 6 Monaten zur Infektion verabreicht werden. Hierzu werden entsprechende Nachweise benötigt.

Zur Terminbuchung

Zur Impfung mitzubringen sind der Impfausweis und, falls vorhanden, die Krankenkassenkarte des Kindes, ein Lichtbildausweis des Erziehungsberechtigten sowie die Terminbestätigung in ausgedruckter oder digitaler Form.

Um die Wartezeit zu verkürzen, kann der Aufklärungs- und Anamnesebogen zur COVID 19-Impfung auf der Seite des RKI heruntergeladen und ausgefüllt zur Impfung mitgebracht werden. Die Dokumente werden auch mit der Terminbuchung per Mail zugesendet.

Bitte stornieren Sie den Termin, falls Sie ihn nicht wahrnehmen können. Bei der Terminbuchung haben Sie eine E-Mail zur Terminbestätigung bekommen. In dieser E-Mail finden Sie auch den Link, um den Termin zu stornieren oder zu verschieben.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Einlass in die städtischen Dienststellen derzeit vorrangig nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Abholung fertiger Ausweisdokumente ist ohne Termin möglich.

Auch für dringliche Anliegen stellt die Bürgerberatung begrenzte Terminkontingente ohne vorherige Vereinbarung per Ticketsystem zur Verfügung. Lesen Sie hier, zu welchen Zeiten Tickets abrufbar sind.

Es gelten weiterhin Regeln zur Einhaltung von Abstand und Hygiene sowie die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske.

Sie erreichen uns telefonisch oder per Mail:
Telefonzentrale 05222 952-0
Sozialverwaltung 05222 952-488
stadt@bad-salzuflen.de

Termine für die Bürgerberatung können Sie online buchen, telefonisch unter 05222 952-444 oder per Mail an buergerberatung@bad-salzuflen.de vereinbaren.

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