Aus­flü­ge in die Welt des Streich­quar­tetts

Bergkirchen 54, 3208 Bad Salzuflen
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Am Sonntag, 30. Oktober beginnen um 15 Uhr die „Winterkonzerte mit der Hochschule für Musik Detmold“ in der Kirche zu Bergkirchen. Vorstellen wird sich das Ixora Streichquartett, eine junge Formation, die aus den Studierenden Maria Zontova und Eun Sun Kim (Violine), Yi Lu (Viola) und der Cellistin Aneta Stefanska besteht. Benannt nach der immergrünen Pflanze Ixora werden die vier intensiv kammermusikalisch von Lehrkräften der HfM Detmold betreut. Das Ixora Quartett präsentiert Werke von Haydn, Schubert und Bartók.

Joseph Haydn gilt zu Recht als „Vater“ der Gattung Streichquartett. 68 Quartette hat er für diese Besetzung geschrieben. Häufig widmete er diese einem adligen Gönner. So auch das Streichquartett d-Moll op. 76, 2, das den Beinamen „Quintenquartett“ trägt und eine Hommage an den Grafen Erdödy bildet. Inspirieren lässt sich Haydn dort von seinen zahlreichen Reisen nach England.

Neben dem Werk von Haydn erklingt auch ein Quartettsatz von Schubert. Dieser gehört zu dessen Frühwerk und stammt aus einem Streichquartett in c-Moll, das nach dem 41. Takt des 2. Satzes unvollendet blieb. Neuland betritt Béla Bartók mit seinen insgesamt sechs Quartetten. Sein Streichquartett Nr. 2 orientiert sich noch am ehesten an der romantischen Tradition. In drei Sätzen belegt es die Volksmusikstudien, die Bartók mit Spazierstock, Notenpapier und Phonograph in seinem Heimatland Ungarn unternahm. Daraus kreierte er seinen eigenen Stil mit imaginären Volksmusikthemen.

Eintrittskarten für 10,-/15,-/20,- € kann man unter karten@bergkirchen.net bestellen oder an der Tageskasse ab 14 Uhr kaufen. Weitere Informationen erfährt man unter www.bergkirchen.net.

 

Weitere Informationen zum Quartett:

Das Ixora Quartett besteht aus Maria Zontova und Eun Sun Kim an den Violinen, Yi Lu an der Bratsche und der Cellistin Aneta Stefańska. Es wurde 2021 an der Hochschule für Musik Detmold gegründet. Sein erster Auftritt fand im April 2022 im Rahmen eines Kammermusik-Konzertes statt, bei dem sie u.a. erstmalig das Oboenquintett der zeitgenössischen Komponistin Olga Kroupova aufführten. Die Ixora, auch Malteserkreuzblume genannt, ist eine immergrüne Pflanze mit vielen, leuchtend roten Blüten. Die Blüten haben jeweils vier Blätter. Die Ixora stammt aus Asien, ist aber auch in weiteren Länder verbreitet und symbolisiert vielfach Leidenschaft. Maria Zontova wurde zunächst in Russland ausgebildet und anschließend in Karlsruhe. Eun Sun Kim stammt aus Südkorea, Yi Lu aus Taiwan und Aneta Stefańska aus Polen. Seit seiner Gründung wird das Quartett von den Mitgliedern des Auryn Quartett intensiv begleitet, des Weiteren von den Hauptfach-Professoren der vier Musikerinnen, Aram Badalian, Veit Hertenstein und Alexander Gebert.

Maria Zontova, die Erste Geigerin, wurde 1994 in Russland geboren. Im Alter von drei Jahren begann sie ihre Musikausbildung. Schon nach wenigen Monaten trat sie zum ersten Mal öffentlich auf. Maria Zontova ist Absolventin des Moskauer Staatskonservatoriums, Stipendiatin des Nikita Mikhalkov Fonds und der Vladimir Spivakov Stiftung sowie Preisträgerin der Gediminas Taranda Stiftung. Seit 2020 studiert sie an der Hochschule für Musik Detmold in der Klasse von Aram Badalian im Studiengang Master Solist.

Eun Sun Kim, die Zweite Geigerin, kommt aus Südkorea und hat ihr Bachelor- und Master-Studium in der Hochschule für Musik Detmold bei Thomas Christian und Aram Badalian erfolgreich abgeschlossen. Im Jahr 2013 hat sie einen Dritten Preis beim internationalen Mozart-Wettbewerb in Turin und einen Ersten Preis bei Jugend musiziert gewonnen. 2022 wurde sie Akademistin des Mahler Chamber Orchestra. Zurzeit spielt sie im Orchester des Landestheaters Detmold in Gruppe der Ersten Violinen.

Yi Lu, die Bratschistin, stammt aus Taipeh, Taiwan. Sie absolvierte den Studiengang Master of Music Solist an der Hochschule für Musik Detmold bei Veit Hertenstein. Zwischen 2018 und 2021 war Yi Lu Akademistin in der Bratschen-Gruppe im Orchester der Tonhalle Düsseldorf und der Deutschen Oper am Rhein. 2019 hat sie mit ihrem damaligen Trio den Dritten Preis beim Europäischen Kammermusikwettbewerb Karlsruhe gewonnen.

Aneta Stefańska, die Cellistin, stammt aus Polen. Sie absolvierte ihr Bachelor- und ihr Masterstudium in Warschau bei Piotr Hausenplas. Zurzeit studiert sie an der Hochschule für Musik Detmold bei Alexander Gebert. Sie ist Preisträgerin vieler Wettbewerbe in Polen, darunter Gewinnerin des 4. Nationalen Cello und Kontrabass Wettbewerbs in Warschau 2020. Aneta Stefańska spielt oft in Kammerensembles. Unter anderem gewann sie mit ihrem Klavierquintett den ersten Platz beim Nationalen Kammermusikwettbewerb im polnischen Bydgoszcz 2017.


Ter­mi­ne für die­se Ver­an­stal­tung

  • Sonntag, 30.10.202215:00 - 17:00 Uhr

Hier findet die Veranstaltung statt

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Bergkirchen 54
3208 Bad Salzuflen

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