leeres Klassenzimmer, © ©Dmitry Vereshchagin - stock.adobe.com

Wie­der­auf­nah­me des Un­ter­richts

an Schulen in NRW

Der Beschluss von Bund und Ländern zur „Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie“ erlaubt eine vorsichtige, gestufte Wiederaufnahme des Schulbetriebs. Die rechtlichen Rahmenbedingungen regelt die Coronabetreuungsverordnung.


Präsenzunterricht in den Grundschulen

  • Ab 7. Mai 2020 für alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen.
  • Ab 11. Mai 2020 werden tageweise rollierend alle Jahrgänge der Grundschule wieder unterrichtet.

Pro Wochentag wird nur ein Jahrgang in der Schule unterrichtet. Unter Berücksichtigung der Feiertage sollen alle Jahrgänge bis zum Ende des Schuljahres in möglichst gleichem Umfang unterrichtet werden. Ziel ist die Erarbeitung eines transparenten und verbildlichen Planes, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben.

Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch die Schulen. Detaillierte Informationen zum Ablauf finden Sie auf der Internetseite Ihrer Schule.


Präsenzunterricht an den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen

  • Ab dem 11. Mai 2020 kommen an den Schulformen der Sekundarstufe I (Hauptschule, Realschule, Sekundarschule) neben der Jahrgangsstufe 10 ein bis zwei weitere Jahrgänge rollierend in die Schule. Entsprechendes gilt für die Studierenden der Abendrealschulen.
  • Ab dem 11. Mai 2020 kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe (Gymnasium und Gesamtschule) die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1 in die Schule. Sollten zu diesem Zeitpunkt darüber hinaus räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, ist die Beschulung weiterer Lerngruppen bzw. Jahrgangsstufen möglich. In den Weiterbildungskollegs kommen die Studierenden des fünften Semesters hinzu, die im Herbst ihre Abiturprüfungen ablegen, ggfs. auch die des vierten Semesters.
  • Ab dem 26. Mai 2020, dem Tag nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen, kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangstufen im Rahmen der vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten im annähernd gleichen Umfang bis zum Ende des Schuljahres dazu.

Ziel ist die Erarbeitung eines transparenten und verbindlichen Plans, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben.

Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch die Schulen. Detaillierte Informationen zum Ablauf finden Sie auf der Internetseite Ihrer Schule.


Unterricht an Förderschulen

  • An den Primarstufen der Förderschulen gilt grundsätzlich dasselbe Prinzip wie an den Grundschulen (Schulstart mit dem 4. Jahrgang am 7. Mai 2020).
  • Eine Ausnahme bilden die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung (GE) sowie Körperliche und motorische Entwicklung (KME). Hier erfolgt die Wiederaufnahme des Unterrichts ab dem 25. Mai 2020.
  • Ab 25. Mai 2020, gilt für die übrigen Jahrgänge an Förderschulen mit anderen Förderschwerpunkten als KME und GE grundsätzlich dasselbe Vorgehen wie an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen.

Ziel ist auch hier die Bildung konstanter Lerngruppen in allen Jahrgangsstufen mit dem Ziel, diese bis zum Ende des Schuljahres in möglichst gleichem Umfang in Präsenzform in einem rollierenden System zu unterrichten. Der Unterricht für zielgleich lernende Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung, die jetzt vor Prüfungen stehen, findet weiterhin statt.

Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch die Schulen. Detaillierte Informationen zum Ablauf finden Sie auf der Internetseite Ihrer Schule.


Notbetreuung

Das Notbetreuungsangebot in den Grundschulen und den weiterführenden Schulen insbesondere für die Jahrgangsstufen eins bis sechs wird weiterhin aufrechterhalten.

Welche Berufsgruppen und Einrichtungen zur "kritischen Infrastruktur" zählen und welchen Nachweis Sie für eine Notbetreuung erbringen müssen, entspricht der Regelung bei Kindertageseinrichtungen. Ab dem 23. April 2020 erfolgt eine Erweiterung der Bedarfsgruppen, um auch denjenigen Eltern ein Angebot machen zu können, die aufgrund des Wiedereinstiegs an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Ab dem 27. April 2020 gibt es auch für Alleinerziehende, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder die sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschul-ausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, sowie deren Kinder eine Ausnahme vom Betretungsverbot, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts – organisiert werden kann. Es besteht damit für diese Alleinerziehenden ein Anspruch auf Kindertagesbetreuung für ihr Kind, bzw. für ihre Kinder. 

Die schulische Notbetreuung gilt sowohl für die Pädagogische Übermittagbetreuung wie für Angebote des Offenen und Gebundenen Ganztags und andere Betreuungsangebote, sofern diese auch bisher an der Schule vorhanden sind.