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Ein­däm­mung des Co­ro­na­vi­rus

Regeln in Bad Salzuflen und im Kreis Lippe

Seit dem 26. Juli gilt in Nordrhein-Westfalen wieder die Landesinzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz von über 10 bis 35). Damit greifen automatisch bestimmte Infektionsschutzmaßnahmen – auch in Kreisen und kreisfreien Städten, die lokal in der Inzidenzstufe 0 liegen.

Liegen die Inzidenzwerte in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt stabil unter 100, erfolgen gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen Öffnungsschritte in einem vierstufigen Verfahren.

Für den Kreis Lippe gilt ab Donnerstag, den 29. Juli 2021, die Inzidenzstufe 1.

Einen Überblick über aktuelle Inzidenzzahlen und des daraus resultierenden Regeln und Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus geben die Internetseiten des Landes NRW:

www.land.nrw/corona

www.mags.nrw


Corona-Regeln für NRW

Der Bußgeldkatalog zur Coronaschutzverordnung regelt die Ahndung von Verstößen gegen die Regeln der Coroaschutzverordnung:

Ak­tu­el­le Schutz­maß­nah­men

Die wichtigsten Regelungen im Überblick

Ab dem 29. Juli 2021 gilt für den Kreis Lippe die Inzidenzstufe 1. Seit dem 26. Juli gilt in Nordrhein-Westfalen die Landesinzidenzstufe 1. Deshalb gelten aktuell in Bad Salzuflen folgende Corona-Regeln:

Down­load

Coronaschutzverordnung, gültig ab 30. Juli 2021
als PDF (263 kB)

Coronabetreuungsverordnung, gültig ab 16. Juli 2021
als PDF (113 kB)

Bußgeldkatalog zur Coronaschutzverordnung, Stand 31.07.2021
als PDF (150 kB)
Kon­takt­be­schrän­kun­gen und Min­dest­ab­stand
  • Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt.
  • Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für 100 Personen mit negativem Testnachweis aus beliebigen Haushalten erlaubt.
  • Geimpfte oder Genesene können auch aus weiteren Haushalten dazukommen.
  • Sind alle zusammenkommenden Personen nach den dafür geltenden Vorschriften als geimpft oder genesen anzusehen, so besteht für diese Zusammenkunft keine Begrenzung der Personenzahl oder Haushalte.

Im öffentlichen Raum ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren.

Wo­für ist ein Schnell­test nö­tig?

Die Coronaschutzverordnung sieht für den Besuch bestimmter Einrichtungen das Vorliegen eines negativen Ergebnisses eines Coronatests vor.

Zusätzlich müssen Beschäftigte ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenen-Nachweis, die nach dem 1. Juli 2021 mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub oder ähnlichen Abwesenheiten nicht gearbeitet haben, nach der Rückkehr am ersten Tag an ihrem Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorweisen oder vor Ort einen Test durchführen. Krankheit oder Home-Office-Zeiten lösen keine Testpflicht aus.

Der Test kann ein PCR-Test, ein Antigen-Schnelltest oder auch ein Selbsttest sein. Allerdings muss das Ergebnis digital oder schriftlich bestätigt sein. Ausreichend sind aber auch z.B. die beim Arbeitgeber unter Aufsicht vorgenommenen Selbsttests, wenn der Arbeitgeber das Testergebnis bestätigt hat. Der Test darf zum Zeitpunkt des Besuchs einer Einrichtung oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung höchstens 48 Stunden zurückliegen. Kinder bis zum Schuleintritt sind von dem Testerfordernis ausgenommen.

Die Testbestätigung bitte zusammen mit einem amtlichen Ausweisdokument dabei haben, wenn ein Angebot genutzt werden soll, für das ein negatives Testergebnis erforderlich ist.

Alternativ kann auch ein Nachweis über eine Immunisierung durch Impfung oder Genesung vorgelegt werden.

Wer eine fremde oder gefälschte Bescheinigung verwendet, begeht gemäß aktueller Verordnung des Landes mindestens eine Ordnungswidrigkeit. Die Geldbuße für jeden Einzelfall beträgt 1000 Euro.
 

Dienststellen der Stadt Bad Salzuflen

Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Einlass in die städtischen Dienststellen derzeit ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Für den Zutritt zu den Dienststellen der Stadt Bad Salzuflen wird die Vorlage einer maximal 48 Stunden alten Bescheinigung über einen negativen Corona-Test dringend empfohlen. Alternativ kann auch ein Nachweis über eine Immunisierung durch Impfung oder Genesung vorgelegt werden.

Diese zusätzliche Maßnahme ergänzt die weiterhin gültigen Regeln zur Einhaltung von Abstand, Hygiene und die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske.

Ur­laubs­rück­kehr­test für Be­schäf­tig­te

Das Gesundheitsministerium hat diese Regelung eingeführt, weil gerade in den Sommermonaten der Urlaub – egal ob zuhause, im Inland oder im Ausland – regelmäßig mit zahlreichen Kontakten zu Menschen verbunden ist, die man sonst nicht oder nicht so intensiv trifft. Angesichts zahlreicher Lockerungen der bisherigen Schutzmaßnahmen und der sich ausbreitenden ansteckenderen Delta-Variante bergen diese Kontakte auch bei niedrigen Infektionszahlen ein Infektionsrisiko, das nach dem Urlaub nicht in die Belegschaften der Betriebe hineingetragen werden darf. Denn hier könnte dann schnell eine weitere Verbreitung erfolgen. Die Testung nach dem Urlaub ist daher eine wichtige Schutzmaßnahme und auch ein Zeichen der Solidarität gegenüber den Kolleginnen und Kollegen.

Wann greift die Testpflicht?

Die Testpflicht greift für Personen, die wegen Urlaub, Zeitausgleich o.ä. fünf Werktage oder länger nicht im Betrieb waren. Wer beispielsweise wegen Teilzeit/Schichtarbeit nur einen Tag in der Woche arbeitet und diesen Tag Urlaub hat, fällt auch unter die Regelung. Die Testung greift also immer dann, wenn eine Person eine komplette Arbeitswoche „urlaubsbedingt“ nicht im Betrieb war. Die Testpflicht gilt aber nicht, wenn die Abwesenheit nicht auf Urlaub, sondern auf einer Abwesenheit durch Krankheit, Schichtarbeit, Home-Office, Dienstreisen etc. beruht.

Wer muss sich testen lassen?

Wie in allen anderen Bereichen gilt die Testpflicht nur für Personen, die nicht bereits vollständig geimpft oder genesen („immunisiert“) sind. Die Immunisierung muss nachgewiesen werden. Wer seine Arbeitgeber*innen nicht über seinen Impfstatus informieren will, kann natürlich auch als geimpfte Person auf den Test ausweichen.

Warum gilt die Testpflicht für alle Beschäftigten und nicht nur nach einer Rückkehr aus Risikogebieten?

Reisetätigkeiten begünstigen grundsätzlich eine Virusausbreitung. Und jeder Urlaub – egal wo, auch zuhause – ist bei einer „generalisierenden“ Betrachtung mit mehr Kontakten verbunden als die normale Arbeitszeit.
Zudem soll sichergestellt werden, dass Beschäftigte sich nicht offenbaren müssen, was sie im Urlaub gemacht haben und wo sie im Urlaub waren. Solche Aussagen wären auch nicht zu kontrollieren.

Welche Tests werden verlangt?

Entweder ein maximal 48 Stunden alter Negativtestnachweis aus Bürgertestung/ Einrichtungstestung etc. oder eine „beaufsichtigte“ Beschäftigtentestung per Selbsttest im Betrieb. Hierzu kann einer der zwei wöchentlichen Tests verwendet werden, die den Beschäftigten grundsätzlich ohnehin kostenfrei zur Verfügung gestellt werden müssen.

Wann muss der Test erfolgen/vorliegen?

Am ersten Arbeitstag in Präsenz im Betrieb oder bei Kunden. Startet man nach dem Urlaub im Homeoffice, gilt die Testpflicht für den ersten Arbeitstag ohne Homeoffice.

Welche Pflichten haben die Arbeitgeber*innen?

Sie müssen die Testvorlage kontrollieren; dies kann zentral oder z.B. durch Vorgesetzte etc. erfolgen. Entscheidend ist, dass die Betriebe den Behörden bei Überprüfungen ihr Kontrollsystem darstellen können. Wichtig: Bei der Festlegung entsprechender Verfahren im Betrieb sind die Mitbestimmungsrechte der Betriebs- und Personalräte zu beachten! Die Pflicht zur Bereitstellung der kostenlosen Selbsttests ergibt sich schon aus der Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes.

Wie ist der Umgang mit „Testverweiger*innen“?

Zunächst sollten Arbeitgeber*innen – sinnvollerweise auch unter Einbeziehung von Betriebs- und Personalräten – versuchen, die Beschäftigten vom dringenden Erfordernis eines Tests zu überzeugen.
Bleibt es bei der Testverweigerung, prüfen Arbeitgeber*innen, ob Arbeitsschutzmaßnahmen zum Schutz der anderen Beschäftigten erforderlich sind. Das können z.B. für die ersten Tage isolierte Arbeitsplätze etc. sein. Eine „zwangsweise“ Durchsetzung der Testungen und Ahndung von Verstößen liegt aber in der Zuständigkeit der Ordnungsämter. Diese können von den Arbeitgeber*innen informiert werden und dann die Testung im Rahmen des Ordnungswidrigkeitenverfahrens durchsetzen. Wenn „Testverweiger*innen“ nicht durch Arbeitsschutzmaßnahmen im Betrieb „gesichert“ werden können, kann eine solche Meldung auch der Erfüllung der arbeitsschutzrechtlichen Pflichten dienen. Wer den Test verweigert, kann daraus aber jedenfalls keine eigenen Ansprüche, wie etwa ein „Recht auf Homeoffice“ ableiten.

Was gilt für voll­stän­dig Ge­impf­te oder Ge­ne­se­ne?

Wie im Bundesinfektionsschutzgesetz festgelegt, stehen vollständig Geimpfte und Genesene negativ Getesteten gleich. Das bedeutet überall da, wo ein Nachweis über einen negativen Coronatest gefordert ist, kann auch eine Immunisierung durch Genesung oder Impfung nachgewisen werden.

Außerdem werden Immunisierte bei Personenbegrenzungen nicht mitgezählt.

Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für vollständig Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten. 

    Eine Immunisierung kann nachgewiesen werden durch:
    • den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff,
    • den Nachweis eines positiven Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR     oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, oder
    • den Nachweis eines positiven Testergebnisses in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.

     

    Wo ist ein Schnell­test in Bad Salz­uflen mög­lich?

    An folgenden Stellen in Lippe ist ein Schnelltest im Rahmen der sogenannten Bürgertestungen möglich. Wichtig: Eine Anmeldung im Vorfeld ist zwingend notwendig.

    Bad Salzuflen
    • DRK Corona-Testzentren Lippe - Messezentrum, Halle 12, Heerserheiderstraße 1, 32108 Bad Salzuflen,  www.testzentren-lippe.de
    • Drive-In-Testzentrum, Parkplatz Herforder Straße/ Kantstraße, 32105 Bad Salzuflen, www.test-lippe.de
    • Teststation Bad Salzuflen, Hoffmannstraße 32, 32105 Bad Salzuflen (ehemaliges ATU); Online-Terminbuchung
    • Ambulant Pflegen und Helfen, Hoffmannstraße 12, 32105 Bad Salzuflen, Kontakt: 05222/18 70 10 0, www.ambulant-pflegen-helfen.de
    • Nordheide Apotheke, Sylbacher Straße 207, 32107 Bad Salzuflen, www.nordheide-apotheke.de
    • Ostertor-Apotheke, Osterstraße 52-54, 32105 Bad Salzuflen, Kontakt: 05222/8 07 18 96, E-Mail senden; www.ostertor-apo.de
    • Quellen-Apotheke, Parkstraße 48, 32105 Bad Salzuflen,  Kontakt: 05222 91 45 10, www.testbuchen.de
    • Quellen-Apotheke (Zweigstelle), Lietholzstraße 1, 32105 Bad Salzuflen, www.testbuchen.de
    • Praxis Dr. Hartwig Raeder, Leopoldshöher Straße 2a, 32107 Bad Salzuflen, Kontakt: 05222/77 72
    • Praxis Dr. Ralf Stolterfoht, Am Schliepsteiner Tor 4,  32105 Bad Salzuflen, Kontakt: 05222/58 01 50; E-Mail senden
    Die Liste aller Teststationen in Lippe gibt es auf

    www.kreis-lippe.de

      Wo ist ei­ne me­di­zi­ni­sche Mas­ke zu tra­gen?

      Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen bleibt grundsätzlich in Inzidenzstufe 1 bestehen:

      • In Innenräumen, auch wieder in Gaststätten, Museen, Zoos etc., bei Bildungsveranstaltungen, Versammlungen, bei der Erbringung körpernaher Dienstleistungen und in allen Innenräumen mit Kundenverkehr.
      • In Bussen und Bahnen des Nah- und Fernverkehrs und Taxen, bei der Schülerbeförderung, sowie in Bahnhöfen, auf Bahnsteigen und an Haltestellen
      • Ausnahmen gelten in Stufe 1 bei Veranstaltungen, bei ausreichender Lüftung oder Luftfilterung, mit festen Sitz- oder Stehplätzen für Geimpfte, Genesene und Getestete und – auch ohne Test – in Bibliotheken und der Gastronomie.

      Die Maskenpflicht gilt im Freien da, wo typischerweise wegen hoher Personendichte das Einhalten von Abständen schwerfällt:

      • in Warteschlangen sowie an Ständen, Kassen und Schaltern
      • bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern außerhalb des Sitz- oder Stehplatzes

      In den Fällen, in denen weiterhin Masken getragen werden müssen, ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend.

      Eine gute medizinische Maske (= OP-Maske) besteht aus dreilagigem Vlies, sie sollte die Europäische Norm EN 14683 erfüllen und die CE-Kennzeichnung tragen (steht auf der Packung des Herstellers).

      Natürlich kann alternativ auch eine FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) getragen werden, die einen noch etwas besseren Eigenschutz bietet. Auch hier auf die CE-Kennzeichnung (EN 149) achten.

      Von der Maskenpflicht befreit sind Kinder im Vorschulalter, im Einsatz befindliche Sicherheitskräfte, Feuerwehrleute und Personal der Rettungsdienste sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Alltagsmaske tragen können (Attest notwendig).

      Wo ist ei­ne FFP2-Mas­ke zu tra­gen?
      • für Friseure und andere Dienstleister, die keinen Mindestabstand halten können – wenn Kunden zulässigerweise keine Maske tragen können (Beispiel: Bart stutzen).

      Von der Maskenpflicht befreit sind Kinder bis zum Schuleintritt, im Einsatz befindliche Sicherheitskräfte, Feuerwehrleute und Personal der Rettungsdienste sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Alltagsmaske tragen können (Attest notwendig). 

      Ein­zel­han­del

      Alle Geschäfte dürfen öffnen. Eine Testpflicht besteht nicht.

      • Pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche darf nur ein Kunde / eine Kundin in Geschäften anwesend sein (Höchstkundenzahl). Dies gilt auch für Geschäftslokale von Handwerkern und Dienstleistern.
      • Maskenpflicht bleibt bestehen.
      Schul­be­trieb un­ter Co­ro­na-Be­din­gun­gen

      Seit Montag, 31. Mai 2021, sind grundsätzlich alle Schulen aller Schulformen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurückgekehrt. Die bestehenden Hygienevorgaben (insbesondere Masken- und Testpflicht) gelten weiter.

      Die Schulen informieren jeweils über ihre Internetseiten und sonstigen Kommunikationswege.

      Detaillierte Informationen gibt es auf

      www.schulministerium.nrw

      Coronabetreuungsverordnung, gültig ab 16. Juli 2021
      als PDF (113 kB)
      Kin­der­ta­ges­be­treu­ung in Co­ro­na-Zei­ten

      Aufgrund der Entwicklungen beim Infektionsgeschehen und in Anbetracht des Impffortschrittes gilt für die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen seit dem 7. Juni landesweit der Regelbetrieb.

      Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) zu finden:

      www.mkffi.nrw

      Coronabetreuungsverordnung, gültig ab 16. Juli 2021
      als PDF (113 kB)
      Frei­zeit, Sport und Kul­tur
      Sport
      • Kontaktsport innen und außen mit bis zu 100 Personen. Negativtestnachweis und Rückverfolgung sind erforderlich.
      • Hochintensives Ausdauertraining (HIIT, Indoor-Cycling etc.) ist innen mit bis zu 15 Personen erlaubt (Negativestnachweis und Rückverfolgung).
      • Wenn für das Land mindestens die Inzidenzstufe 1 gilt, ist der Sport ohne Negativtestnachweis zulässig, ggf. mit Mindestabstand.
      • Außen sind bis zu 25.000 Zuschauer erlaubt (max. die Hälfte der Kapazität). Bei mehr als 5.000 Zuschauern ist ein Negativtestnachweis und ein genehmigtes Konzept erforderlich.
      • Innen sind bis zu 1.000 Zuschauer (max. ein Drittel der Kapazität) erlaubt, sofern negative Testnachweise, ein Sitzplan sowie die Einhaltung des Mindestabstands oder eine Sitzordnung nach Schachtbrettmuster vorhanden sind.
      • Ab 27. August 2021: Sportfeste und Sportveranstaltungen ohne Personenbegrenzung mit genehmigtem Konzept (mit negativen Testnachweisen) erlaubt.
      Freizeit
      • Freibäder sowie kleinere Außeneinrichtungen dürfen ohne Testnachweis öffnen.
      • Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen sowie der Besuch von Spielbanken ohne Testnachweis, wenn auch für das Land mindestens Inzidenzstufe 1 gilt.
      • Bordelle usw. dürfen mit negativen Testnachweis öffnen.
      • Clubs und Diskotheken dürfen im Freien für bis zu 250 Personen öffnen, sofern negative Testnachweise vorliegen
      • Ab 27. August 2021: Wenn für das Land mindestens Inzidenzstufe 1 gilt, dürfen Clubs und Diskotheken den Innenbereich ohne Personenbegrenzung öffnen. Voraussetzung hierfür sind  negative Testnachweise und ein genehmigtes Konzept
      Kultur
      • Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1.000 Personen erlaubt, sofern ein Sitzplan, ein negativer Testnachweis sowie die Einhaltung des Mindestabstands oder eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind.
      • Außen sind mehr als 1.000 Personen erlaubt, wenn ein genehmigtes Konzept vorliegt.
      • Wenn für das Land mindestens Inzidenzstufe 1 gilt: Veranstaltungen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1.000 Personen ohne Mindestabstand, aber mit negativem Testnachweis oder mit Mindestabstand und ohne Testnachweis erlaubt. Mehr als 1.000 Personen sind erlaubt, sofern ein Sitzplan, ein negativer Testnachweis sowie die Einhaltung des Mindestabstands oder eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind.
      • Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit Gesang/Blasinstrumenten kann mit 30 bzw. 50 Personen stattfinden, wenn ein negativer Testnachweis vorliegt. Im Freien entfällt die Testpflicht.
      • Ab 27. August 2021: Musikfestivals können mit bis zu 1.000 Zuschauern durchgeführt werden, wenn negative Testnachweise und ein genehmigtes Konzept vorliegen.

      Beim Besuch von Museen, Zoos usw. gilt Maskenpflicht.

      Gas­tro­no­mie
      • Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Kantinen, Mensen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist im Außenbereich ohne Test möglich.
      • Wenn für das Land mindestens die Inzidenzstufe 1 gilt, ist auch die Innengastronomie ohne Testnachweise erlaubt.
      • Maskenpflicht in Innenräumen.
      • Ausnahme am Platz bei festen Sitz- oder Stehplätzen.
      • Abstand oder Abtrennung zwischen den Tischen
      • Beschäftigte mit Kundenkontakt müssen regelmäßig einen Test machen und eine Maske tragen.
      Tou­ris­mus und Ho­tel­le­rie
      • Private Übernachtungen in Ferienwohnungen, Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben und auf Campingplätzen sind zulässig.
      • Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen Gäste mit negativem Testergebnis beherbergen.
      • Hotels können für Gäste mit Negativtestnachweis ohne Kapazitätsbegrenzung öffnen.
      • Die volle gastronomische Versorgung für private Gäste in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben ist erlaubt.
      • Busreisen ohne Kapazitätsbegrenzung sind möglich, wenn alle Teilnehmer aus Regionen mit Inzidenz von unter 35 kommen.
      • Kontaktnachverfolgung bleibt bestehen.
      Dis­ko­the­ken und Clubs

      Der Betrieb von Clubs und Diskotheken im Freien ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

      • maximal 250 Personen (vollständig Geimpfte/Genesene zählen nicht mit)
      • Negativtestnachweis für alle nicht vollständig Geimpften/Genesenen
      • sichergestellte einfache Rückverfolgbarkeit

      Ab dem 27. August 2021 ist der Betrieb auch in geschlossenen Räumen unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

      • Negativtestnachweis für alle nicht vollständig Geimpften/Genesenen
      • sichergestellte einfache Rückverfolgbarkeit
      • es muss ein von der zuständigen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorhanden sein. Dieses muss insbesondere Kapazitätsbeschränkungen, Lüftungsregelungen und den Umfang von zulässigen Einschränkungen bei der Einhaltung von Mindestabständen und Maskenpflicht regeln.

      Das bedeutet: Allgemeingültige maximale Personenzahlen gibt es für die Öffnungen ab dem 27. August 2021 nicht mehr; die maximale Personenzahl muss vielmehr im genehmigten Konzept für jede Einrichtung unter Berücksichtigung v.a. der Lüftungsmöglichkeiten/Luftfilterkapazitäten und Raumstruktur festgelegt werden.

      Ein­schrän­kun­gen für Got­tes­diens­te und Zu­sam­men­künf­te von Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten

      Auch Kirchen und Religionsgemeinschaften sollen sich an den Regelungen der Coronaschutzverordnung des Landes NRW orientieren:

      Sie berücksichtigen dabei insbesondere die Grundgedanken der Schutzkonzepte dieser Verordnung gemäß den verschiedenen Inzidenzstufen für Veranstaltungen im Innen- oder Außenbereich, die mit ihren Veranstaltungen hinsichtlich der Kontakte und daraus resultierender Infektionsrisiken vergleichbar sind. Wenn die Kirchen und Religionsgemeinschaften dementsprechende Regelungen vorgelegt haben, treten diese für den grundrechtlich geschützten Bereich der Religionsausübung an die Stelle der Regelungen dieser Verordnung. Kirchen und Religionsgemeinschaften, die keine dementsprechenden Regelungen vorlegen, unterfallen auch für Versammlungen zur Religionsausübung den Regelungen dieser Verordnung und haben Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmenden spätestens zwei Werktage im Voraus bei der zuständigen Behörde (dem Ordnungsamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde) anzuzeigen.

      Ver­an­stal­tun­gen und Ver­samm­lun­gen

      Die einfache Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden ist immer sicherzustellen.

      Private Veranstaltungen (ausgenommen Partys und ähnliche Feiern)
      • Private Veranstaltungen sind im Freien mit bis zu 250 Gästen und innen mit bis zu 100 Gästen möglich. Voraussetzung: negativer Testnachweis und sichergestellte einfache Rückverfolgbarkeit; keine Maskenpflicht draußen und drinnen am Tisch, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.
      Partys und ähnliche Feiern

      Partys und vergleichbare Feiern sind im Freien ohne Mindestabstand und ohne Maskenpflicht mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen möglich, wenn ein negativer Testnachweis vorliegt und die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.

      Sitzungen Tagungen und Kongresse
      • Sitzungen/Tagungen/Kongresse etc. sind außen und innen mit bis zu 1.000 Teilnehmern möglich, sofern negative Testnachweise vorliegen.
      • Im Freien mit mehr als 1000 höchstens aber einem Drittel der regulären Kapazität, ohne negative Testnachweise.
      • Ab. 27. August 2021: Innen mit mehr als 1000 Teilnehmern mit negativen Testnachweisen und einem genehmigten Konzept.
      Großveranstaltungen (Sport, Kultur, Bildung o.ä.)
      • Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1.000 Personen erlaubt, sofern ein Sitzplan, ein negativer Testnachweis sowie die Einhaltung des Mindestabstands oder eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind.
      • Außen sind mehr als 1.000 Personen erlaubt, wenn ein genehmigtes Konzept vorliegt.
      • Wenn das Land sich mindestens in Inzidenzstufe 1 befindet: Veranstaltungen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1.000 Personen ohne Mindestabstand, aber mit negativem Testnachweis oder mit Mindestabstand und ohne Testnachweis erlaubt. Mehr als 1.000 Personen sind erlaubt, sofern ein Sitzplan, ein negativer Testnachweis sowie die Einhaltung des Mindestabstands oder eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind.
      • Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit Gesang/Blasinstrumenten kann mit 30 bzw. 50 Personen stattfinden, wenn ein negativer Testnachweis vorliegt. Im Freien entfällt die Testpflicht.
      • Ab 27. August 2021: Musikfestivals können mit bis zu 1.000 Zuschauern durchgeführt werden, wenn negative Testnachweise und ein genehmigtes Konzept vorliegen.
      Große Festveranstaltungen
      • Ab 27. August. 2021: Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfeste usw. sind mit negativem Testnachweis und bis zu 1.000 Besuchern möglich, sofern ein genehmigtes Konzept vorhanden ist
      • Befindet sich das Land mindestens in Inzidenzstufe 1, dürfen diese auch ohne Besucherbegrenzung stattfinden.
      Mes­sen und Märk­te
      • Jahr- und Spezialmärkte im Freien mit Personenbegrenzung sind möglich.
      • Mit negativen Testnachweisen sind auch Kirmeselemente zulässig.
      • Ab 27. August 2021: Jahr- und Spezialmärkte mit Kirmeselementen sind ohne negative Testnachweise erlaubt.
      • Messen und Ausstellungen mit Personenbegrenzung und Hygienekonzept möglich. Es ist allein auf die Landesinzidenz abzustellen.
      Ein­rei­se­re­ge­lun­gen

      Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Testnachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten.

      Grundsätzlich muss jeder Einreisende nach Aufenthalt in einem Risikogebiet eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen und einen Nachweis über die erfolgte Anmeldung mit sich führen.

      Bürgertelefone zum Coronavirus

      Stadt Bad Salzuflen | Corona-Bürgertelefon
      32105 Bad Salzuflen
      Erreichbar zu folgenden Zeiten:
      Mo - Mi 8 bis 16 Uhr
      Do 8 bis 17.30 Uhr
      Fr 8 bis 12.30 Uhr
      Corona-Hotline Kreis Lippe | Gesundheitsamt
      32756 Detmold
      Erreichbar zu folgenden Zeiten:
      Mo - Fr 8 bis 16 Uhr
      Sa 9 bis 13 Uhr
      Land NRW | Bürgertelefon Coronavirus
      40219 Düsseldorf
      Erreichbar zu folgenden Zeiten:
      Mo - Fr 8 bis 20 Uhr
      Sa + So 10 bis 18 Uhr
      Deutsches Rotes Kreuz
      DRK Kreisverband Lippe e.V.
      Hornsche Straße 29+31
      32657 Detmold
      Hilfe für Menschen in häuslicher Quarantäne
      Corona-Hotline | Bundesministerium für Gesundheit
      10117 Berlin
      Erreichbar zu folgenden Zeiten:
      Mo - Do 8 bis 18 Uhr
      Fr 8 bis 12 Uhr


      aufgrund der Corona-Pandemie ist der Einlass in die städtischen Dienststellen derzeit ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

      Für den Zutritt zu den Dienststellen der Stadt Bad Salzuflen wird die Vorlage einer Bescheinigung über einen aktuellen negativen Corona-Test (maximal 48 Stunden alt) dringend empfohlen. Alternativ kann auch ein Nachweis über eine Immunisierung durch Impfung oder Genesung vorgelegt werden.

      Diese zusätzliche Maßnahme ergänzt die weiterhin gültigen Regeln zur Einhaltung von Abstand, Hygiene und die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske.

      Sie erreichen uns telefonisch oder per Mail:
      Telefonzentrale 05222 952-0
      Corona-Hotline 05222 952-999
      Sozialverwaltung 05222 952-488
      stadt@bad-salzuflen.de

      Termine für die Bürgerberatung können Sie online unter www.bad-salzuflen.de/termin sowie Sie telefonisch unter 05222 952-444 oder per Mail an buergerberatung@bad-salzuflen.de vereinbaren.

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