Stop Corona, © ville - stock.adobe.com

Maß­nah­men zur Ein­däm­mung des Co­ro­na­vi­rus

Bekämpfung der Pandemie

Informieren Sie sich hier über aktuelle Regeln, Maßnahmen und Verordnungen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zur Eindämmung des Coronavirus.
 

Corona-Regeln für NRW

Erweitere Corona-Regeln für den Kreis Lippe

Für Lippe hat der Kreis erweiterte Schutzmaßnahmen erlassen. In der im Kreisblatt veröffentlichten Allgemeinverfügung wird ein Stufenmodell festgelegt, nach dem unterschiedliche Maßnahmen je nach Inzidenzwert angeordnet werden. Dabei sind für die 7-Tages-Inzidenz Grenzwerte von 100, 200 und 300 vorgesehen. Die 7-Tages-Inzidenz für den Kreis Lippe liegt derzeit nachhaltig und signifikant unter 200.

Einschränkung für Treffen im privaten Raum

Folgende Beschränkung für private Treffen im privaten Raum gilt aufgrund der Inzidenz über 200 aktuell in Bad Salzuflen und außerdem in Augustdorf, Barntrup, Detmold, Extertal, Leopoldshöhe, Lügde und Schlangen:

  • Personen eines Hausstandes dürfen sich im privaten Raum lediglich mit einer weiteren Person treffen, insgesamt sind höchstens 5 Personen zulässig. Kinder bis zu 14 Jahren zählen dabei nicht mit. Paare gelten unabhängig von ihrer Wohnsituation als ein Hausstand.

Kreisweit gelten weiterhin Schutzmaßnahmen für private Treffen im öffentlichen Raum und für Gottesdienste.

Testoption im Kreis Lippe

Im Kreis Lippe wird die Testoption umgesetzt. Obwohl der Kreis Lippe von der Corona-Notbremse betroffen ist, können bestehende Öffnungen mit Hilfe der Test-Option weiter in Anspruch genommen werden. Zwingende Voraussetzung hierfür ist ein tagesaktuelles bestätigtes negatives Testergebnis. Der Test muss entsprechend bei einer der offiziellen Teststellen erfolgen. Mit der Test-Option wird ausdrücklich den Geschäften und Kultureinrichtungen eine Öffnung ermöglicht, die gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes aufgrund der Corona-Notbremse für Kreise mit Inzidenzwerten über 100 schließen müssten.

Bußgeldkatalog

Der Bußgeldkatalog zur Coronaschutzverordnung regelt die Ahndung von Verstößen gegen die Regeln der Coroaschutzverordnung:

Kon­takt­be­schrän­kun­gen und Min­dest­ab­stand

Private Treffen im privaten Raum:

Folgende Beschränkung für private Treffen im privaten Raum gilt aufgrund der Inzidenz über 200 aktuell in Bad Salzuflen und außerdem in Augustdorf, Barntrup, Detmold, Extertal, Leopoldshöhe, Lügde und Schlangen:

  • Personen eines Hausstandes dürfen sich lediglich mit einer weiteren Person treffen, insgesamt sind höchstens 5 Personen zulässig. Kinder bis zu 14 Jahren zählen dabei nicht mit. Paare gelten unabhängig von ihrer Wohnsituation als ein Hausstand.

Ausnahmen:

  • Wenn dies für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.
  • Die Regelung findet weiterhin keine Anwendung bei der Wahrnehmung eines Sorge- und Umgangsrechts sowie bei der Begleitung Sterbender.
     

Private Treffen im öffentlichen Raum dürfen aktuell in folgenden Konstellationen stattfinden:

  • Personen eines Hausstandes dürfen sich lediglich mit einer weiteren Person treffen, insgesamt sind höchstens 5 Personen zulässig. Kinder bis zu 14 Jahren zählen dabei nicht mit. Paare gelten unabhängig von ihrer Wohnsituation als ein Hausstand,
  • Personen eines Hausstandes dürfen sich gemeinsam ohne Personenbegrenzung im öffentlichen Raum aufhalten.

Ausnahmen:

  • wenn dies zur Begleitung und Beaufsichtigung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder aus betreuungsrelevanten Gründen erforderlich ist sowie zur Wahrnehmung von Umgangsrechten,
  • bei der Betreuung in Kitas, im  Rahmen der Kindertagespflege (unter Beachtung der Corona-Betreuungsverordnung),
  • in Schulklassen, Kursen und festen Gruppen der Ganztagsbetreuung in öffentlichen Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen im Sinne des Schulgesetzes NRW (unter Beachtung der Corona-Betreuungsverordnung),
  • bei zwingenden Zusammenkünften zur Berufsausübung,
  • durch Kinder bei der Nutzung von Spielplätzen im Freien,
  • bei Fahrten im öffentlichen Personenverkehr – dies gilt auch für Fahrdienste zu den Impfzentren.
     

Mindestabstand

Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern (Mindestabstand) einzuhalten.

Coronabetreuungsverordnung, gültig ab 19.04.2021
als PDF (131 kB)
Wo­für ist ein Schnell­test nö­tig?

Geschäfte und Kultureinrichtungen

Folgende Geschäfte und Kultureinrichtungen dürfen weiterhin für Kunden und Besucher öffnen, sofern diese einen Nachweis einer offiziellen Teststelle über einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder Selbsttest vorlegen:

  • Bibliotheken und Hochschulbibliotheken sowie Archive
  • Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen
  • Geschlossene Ausstellungsräume in Zoologischen Gärten und Tierparks sowie in nicht frei zugänglichen Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks
  • Einrichtungen, die Waren anbieten, die über den täglichen Bedarf hinaus gehen, wie zum Beispiel Bau- und Gartenmärkte, Textilgeschäfte, Buchhandlungen oder auch Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen unter Einhaltung der entsprechenden Vorgaben der Coronaschutzverordnung zur Höchstanzahl von Kunden in den Verkaufsräumen
  • Körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (Kosmetik, Nagelstudios, Massage etc.)

Medizinisch notwendige Leistungen, Friseurdienstleistungen, der nicht-medizinischen Fußpflege sowie der gewerbsmäßigen Personenbeförderung sind hiervon ausgenommen. Für diese Leistungen bedarf es weiterhin keines Tests.

Ist das Vorliegen eines negativen Schnelltests oder Selbsttests erforderlich, um ein Angebot zu nutzen, muss es sich um ein in der Corona-Testungsverordnung vorgesehenes Testverfahren handeln. Ein zu Hause ausgeführter Selbsttest ist als Nachweis nicht ausreichend. Es muss sich um einen Schnell- oder Selbsttest einer offiziellen Teststelle handeln. Die Testpflicht gilt nicht für Kinder im Vorschulalter.

Das Ergebnis muss von einer der in der Corona-Testungsverordnung vorgesehenen Teststelle schriftlich oder digital bestätigt werden.

Die Testbestätigung bitte zusammen mit einem amtlichen Ausweisdokument dabei haben, wenn ein Angebot genutzt werden soll, für das ein negatives Testergebnis erforderlich ist.

Ist ein tagesaktueller Test erforderlich, darf er höchstens 24 Stunden alt sein. Bei alle zwei Tage vorgeschriebenen Testungen darf der Test höchstens 48 Stunden zurückliegen.

Wer eine fremde oder gefälschte Testbescheinigung verwendet, begeht gemäß aktueller Verordnung des Landes mindestens eine Ordnungswidrigkeit. Die Geldbuße für jeden Einzelfall beträgt 1000 Euro.
 

Dienststellen der Stadt Bad Salzuflen

Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Einlass in die städtischen Dienststellen derzeit ausschließlich in zwingend notwendigen, unaufschiebbaren Angelegenheiten nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Für den Zutritt zu den Dienststellen der Stadt Bad Salzuflen wird die Vorlage einer tagesaktuellen Bescheinigung über einen negativen Corona-Test dringend empfohlen.

Diese zusätzliche Maßnahme ergänzt die weiterhin gültigen Regeln zur Einhaltung von Abstand, Hygiene und die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske.

Wo ist ein Schnell­test in Bad Salz­uflen mög­lich?

An folgenden Stellen in Lippe ist ein Schnelltest im Rahmen der sogenannten Bürgertestungen möglich. Je Person ist mindestens ein Schnelltest pro Woche kostenlos. Wichtig: Eine Anmeldung im Vorfeld ist zwingend notwendig.

Bad Salzuflen

  • DRK Corona-Testzentren Lippe - Messezentrum, Benzstraße 23, 32108 Bad Salzuflen, Kontakt: www.testzentren-lippe.de
  • Ambulant Pflegen und Helfen, Hoffmannstraße 12, 32105 Bad Salzuflen, Kontakt: 05222/18 70 10 0, www.ambulant-pflegen-helfen.de
  • Ambulant Pflegen und Helfen, Dorfgemeinschaftshaus Knetterheide, Bielefelder Straße, Kontakt: 05222/18 70 10 0 www.ambulant-pflegen-helfen.de
  • Praxis Dr. Hartwig Raeder, Leopoldshöher Straße 2a, 32107 Bad Salzuflen, Kontakt: 05222/77 72
  • Praxis Dr. Ralf Stolterfoht, Am Schliepsteiner Tor 4, 32105 Bad Salzuflen, Kontakt: 05222/58 01 50; E-Mail senden
  • Nordheide Apotheke, Sylbacher Straße 207, 32107 Bad Salzuflen, Kontakt: www.nordheide-apotheke.de
  • Kinderarztpraxis Alhasan, Bismarckstraße 10, 32105 Bad Salzuflen, Kontakt: 05222/58 02 81
  • Ostertor-Apotheke, Osterstraße 52-54, 32105 Bad Salzuflen, Kontakt: 05222/8 07 18 96, E-Mail senden; www.ostertor-apo.de
  • Drive-In-Testzentrum, Parkplatz Herforder Straße/ Kantstraße, 32105 Bad Salzuflen, www.test-lippe.de
  • Quellen-Apotheke, Parkstraße 48, 32105 Bad Salzuflen, Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Sa 9 bis 16 Uhr, Kontakt: 05222 91 45 10,  lieferapotheke-bad-salzuflen.de

Die Liste aller Teststationen in Lippe gibt es auf

Wo ist ei­ne All­tags­mas­ke zu tra­gen?

In NRW ist in folgenden Bereichen mindestens eine Alltagsmaske zu tragen, auch wenn der Mindestand eingehalten wird:

  • auf Märkten und ähnlichen Verkaufsstellen im Außenbereich,
  • im Umfeld von geöffneten Einzelhandelsgeschäften: auf den Zuwegungen zu dem Geschäft innerhalb einer Entfernung von 10 Metern zum Eingang, auf dem Grundstück des Geschäftes sowie auf den zu dem Geschäft gehörenden Parkplatzflächen. Wer ins Geschäft möchte, trägt gerne direkt die dort vorgeschriebene medizinische Maske.
  • auf Spielplätzen - gilt für Kinder ab dem Grundschulalter und ihre Eltern sowie eventuelle weitere Begleitpersonen.

Von der Maskenpflicht befreit sind Kinder im Vorschulalter, im Einsatz befindliche Sicherheitskräfte, Feuerwehrleute und Personal der Rettungsdienste sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Alltagsmaske tragen können (Attest notwendig).


In Lippe gilt außerdem eine erweitere Maskenpflicht in bestimmten Bereichen. Hierzu hat der Kreis Lippe eine Allgemeinverfügung erlassen, die über die in der Coronaschutzverordnung NRW geregelten Bereiche hinaus geht.

Alle Bereiche in Lippe, in denen eine erweiterte Maskenpflicht gilt, können auf der Seite des Kreises Lippe eingesehen werden.

In folgenden Bereichen in Bad Salzuflen ist mindestens eine Alltagsmaske zu tragen.

Ortsteil Salzuflen

Übersichtsplan Maskenpflicht Ortsteil Bad Salzuflen: Download PDF

täglich von 6 bis 20 Uhr auf folgenden Straßen:

  • Am Schliepsteiner Tor - gesamter Bereich
  • Parkstraße - ab Hausnummer 4 bis 48
  • Bleichstraße - ab Hausnummer 2 (Einmündung Parkstraße) bis Eckgrundstück Einmündung Wenkenstraße
  • Lange Straße  - ab Hausnummer 1 bis 67
  • Dammstraße - ab Eckgrundstück Einmündung Lange Straße bis Eckgrundstück Einmündung Wenkenstraße
  • Millaupromenade - gesamter Bereich
  • Im Ort - gesamter Bereich
  • Am Herforder Tor - ab Eckgrundstück Einmündung Lange Straße bis Hausnummer 1
  • Steege - gesamter Bereich
  • Am Markt - gesamter Bereich
  • Wenkenstraße - ab Eckgrundstück Einmündung Steege/AmMarkt bis Hausnummer 29
  • Obere Mühlenstraße - gesamter Bereich
  • Untere Mühlenstraße - gesamter Bereich
  • Osterstraße - von Hausnummer 27 bis 70

täglich von 6 bis 20 Uhr auf folgenden Parkplätzen:

  • Bahnhof (Bahnhofstraße 41)
  • Martin-Luther-Straße (Martin-Luther-Straße 2)
  • Mauerstraße (Mauerstraße)
  • Riestestraße (Riestestraße)
  • Roseneck (Sophienstraße)
  • Vitasol I (Extersche Straße)
  • Vitasol II (Forsthausweg)

Ortsteil Schötmar

Übersichtsplan Maskenpflicht Ortsteil Schötmar: Download PDF

werktags (Montag bis Samstag, außer Feiertage) von 6 bis 20 Uhr auf folgenden Straßen:

  • Markt Schötmar - gesamter Bereich
  • Begastraße - ab Hausnummer 2 bis 28
  • Krumme Weide - ab Hausnummer 30 bis 59
  • Schloßstraße - ab Einmündung Vehrlingstraße Eckgrundstück; Hausnummer 13 bis Einmündung Aechternstraße; Eckgrundstück Hausnummer 30
  • Schülerstraße - ab Hausnummer 1 bis 13
  • Ladestraße - ab Hausnummer 1 bis Eckgrundstück Einmündung - Begastraße/Krumme Weide

werktags (Montag bis Samstag, außer Feiertage) von 6 bis 20 Uhr auf folgenden Parkplätzen

  • Parkplatz am Schloß (Heldmanstraße 6-9)
  • Pfarrkamp (Pfarrkamp 6)
  • Ladestraße (Ladestraße 1)
  • Montessoriweg (Montessoriweg 2)
  • Vehrlingstraße (ggü. Vehrlingstraße 7)
Wo ist ei­ne me­di­zi­ni­sche Mas­ke zu tra­gen?

Eine medizinische Maske, die sogenannte OP-Maske, ist zu tragen

  • in allen Geschäften des Einzel- und Großhandels sowie bei Friseuren und anderen zulässigen Dienstleistungen ohne Mindestabstand,
  • in Arztpraxen und vergleichbaren medizinischen Einrichtungen (auch in Krankenhäusern),
  • in Bussen, Zügen des Nah- und Fernverkehrs und Taxen, Fahrten mit zum Beispiel Kleinbussen zu den Impfzentren sowie in Bahnhöfen, auf Bahnsteigen und in Haltestellen,
  • während Gottesdiensten und anderen Versammlungen zur Religionsausübung auch am Sitzplatz,
  • in geschlossenen Räumen beispielsweise von Museen und Galerien, aber auch von Zoos und Tierparks,
  • in sonstigen geschlossenen Räumlichkeiten im öffentlichen Raum, soweit diese auch Kund*innen beziehungsweise Besucher*innen zugänglich sind,
  • von allen Personen, die sich im Rahmen der schulischen Nutzung in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten,
  • bei Sitzungen kommunaler Gremien für alle Teilnehmer*innen und Besucher*innen

Eine gute medizinische Maske (= OP-Maske) besteht aus dreilagigem Vlies, sie sollte die Europäische Norm EN 14683 erfüllen und die CE-Kennzeichnung tragen (steht auf der Packung des Herstellers).

Natürlich kann alternativ auch eine FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) getragen werden, die einen noch etwas besseren Eigenschutz bietet. Auch hier auf die CE-Kennzeichnung (EN 149) achten.

Soweit Kinder unter 14 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

Von der Maskenpflicht befreit sind Kinder im Vorschulalter, im Einsatz befindliche Sicherheitskräfte, Feuerwehrleute und Personal der Rettungsdienste sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Alltagsmaske tragen können (Attest notwendig).

Wo ist ei­ne FFP2-Mas­ke zu tra­gen?
  • Für einen besseren Schutz der besonders gefährdeten Menschen sind Beschäftigte und Besucher der Pflegeheime und der Wohnheime für Menschen mit Behinderungen sowie Beschäftigte von ambulanten Pflegediensten verpflichtet, beim unmittelbaren Kontakt zu ihnen eine so genannte FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) zu tragen.
  • Friseure und andere Dienstleister, die keinen Mindestabstand halten können, müssen eine FFP-Maske tragen – wenn Kunden zulässigerweise keine Maske tragen können (Beispiele: Bart stutzen, Gesichtskosmetik).
  • Im praktischen Unterricht und bei praktischen Prüfungen von Fahrschulen sowie Boots- und Flugschulen sind FFP2-Masken Pflicht.  
Ein­schrän­kun­gen für Got­tes­diens­te und Zu­sam­men­künf­te von Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten

Auch Kirchen und Religionsgemeinschaften sollen sich an den Regelungen der Coronaschutzverordnung des Landes NRW orientieren:

Insbesondere sollen sie die Einhaltung des Mindestabstands sichern, die Teilnehmerzahl begrenzen, die Teilnehmer von Versammlungen zur Religionsausübung verpflichten, auch am Sitzplatz eine medizinische Maske zu tragen, Kontaktdaten der Teilnehmer erfassen sowie auf Gemeindegesang verzichten.

Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmenden müssen spätestens zwei Werktage im Voraus bei der zuständigen Behörde (dem Ordnungsamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde) angezeigt werden.

Für das Kreisgebiet Lippe gelten darüber hinaus per Allgemeinverfügung, aufrund der Inzidenz über 100 folgende Regelungen:

Kirchen und Religionsgemeinschaften wird im Rahmen ihrer eigenen Verantwortung unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens empfohlen, auf Präsenzveranstaltungen zu verzichten.

Für die Durchführung von Präsenzgottesdiensten gilt eine Personenobergrenze:

  • Nur ein Besucher pro 10 Quadratmeter darf sich im Gottesdienstraum aufhalten,
  • Bei Zusammenkünften in geschlossenen Räumen gilt eine Personenobergrenze von 100 Personen. Das heißt, es dürfen nicht mehr als 100 Personen zusammenkommen. Darüber hinaus gilt, dass die Zusammenkünfte höchstens 90 Minuten dauern dürfen.
  • Bei einer kreisweiten Inzidenz über 100 aber unter 200: Wenn die Besucher einen bestätigten negativen Schnelltest oder Selbsttest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist, kann ein Besucher pro 7 Quadratmeter den Gottesdienstraum betreten und es gilt eine Personenobergrenze von 125 Personen. Weiterhin gilt, dass die Zusammenkünfte höchstens 90 Minuten dauern dürfen.
  • Bei Zusammenkünften außerhalb geschlossener Räume gilt die Personenobergrenze von 250 Personen.
Frei­zeit, Sport und Kul­tur
  • Folgende Einrichtungen der Stadt Bad Salzuflen sind derzeit geschlossen: Volkshochschule, Kinder- und Jugendtreffs, Stadtarchiv (Anfragen per Telefon oder E-Mail möglich), Stadtbücherei (bietet Bestell- und Abholservice sowie Lieferdienst an)
  • Geöffnet bleiben dürfen: Spielplätze
  • Geschlossen sind weiterhin Theater, Konzerthallen, Kinos, Clubs, Diskotheken
  • Sport: Erlaubt ist Individualsport unter freiem Himmel (auch auf Sportanlagen) unter Einhaltung des Mindestabstands sowie Ausbildung im Einzelunterricht. Darüber hinaus können unter freiem Himmel bis zu 10 Kinder (maximal 14 Jahre alt) mit bis zu zwei Aufsichtspersonen trainieren.
  • Fitnessstudios sowie Sporthallen und Schwimmbäder (bis auf bestimmte Schwimmkurse) bleiben weiterhin geschlossen.
  • Sonnenstudios dürfen öffnen
  • Spielhallen bleiben geschlossen. In Wettannahmestellen, Wettbüros und so weiter ist nur die Entgegennahme der Spielscheine, Wetten und so weiter gestattet. Ein darüber hinausgehender Aufenthalt in den betreffenden Einrichtungen (etwa zum Mitverfolgen der Spiele und Veranstaltungen, auf die sich die Wetten beziehen) ist unzulässig.
  • Der Betrieb von Bordellen, Prostitutionsstätten und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt.

Folgende Kultureinrichtungen dürfen weiterhin für Kunden und Besucher öffnen, sofern diese einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder Selbsttest vorlegen:

  • Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen
  • Geschlossene Ausstellungsräume in Zoologischen Gärten und Tierparks sowie in nicht frei zugänglichen Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks
Ein­zel­han­del

Geöffnet sein, dürfen Läden für Güter des täglichen Bedarfs, das sind

  • der Lebensmitteleinzelhandel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste sowie Getränkemärkte und Kioske,
  • Wochenmärkte für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs,
  • Apotheken, Reformhäuser, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte und Drogerien,
  • Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
  • Zeitungsverkaufsstellen,
  • Futtermittelmärkte und Tierbedarfsmärkte,
  • Blumengeschäfte und weitere Einzelhandelsgeschäfte, die kurzfristig verderbliche Schnitt- und Topfblumen sowie Gemüsepflanzen und Saatgut verkaufen,
  • Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und – beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln – auch für Endkunden.
  • soziale Einrichtungen, die Lebendmittel verteilen (z.B. Tafeln)

Kundenanzahl in Läden für Güter des täglichen Bedarfs
Pro angefangene zehn Quadratmeter Verkaufsfläche darf nur ein Kunde/ eine Kundin in Geschäften anwesend sein (Höchstkundenzahl). Dies gilt auch für Geschäftslokale von Handwerkern und Dienstleistern. In Geschäften mit einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern darf für die Flächen über 800 Quadratmeter pro angefangene 20 Quadratmeter nur ein Kunde/ eine Kundin anwesend sein. Beispiel: bei 900 Quadratmetern ergibt das maximal 85 Kunden.

Geschäfte, die Waren anbieten, die über den täglichen Bedarf hinaus gehen, dürfen für Kunden und Besucher öffnen, sofern diese einen Nachweis einer offiziellen Teststelle über einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder Selbsttest vorlegen das sind beispielsweise

  • Bau- und Gartenmärkte
  • Textilgeschäfte
  • Buchhandlungen
  • Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen

Kundenanzahl in Läden deren Angebot nicht Gütern des täglichen Bedarfs entspricht
Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden darf eine Person pro angefangene vierzig Quadratmeter der Verkaufsfläche nicht übersteigen.

Bestell- und Abholservice
Weiterhin erlaubt ist das Angebot eines Bestell- und Abholservices („Click & Collect“), der die Corona-Schutzregeln berücksichtigt.

In Geschäften, die sowohl Güter des täglichen Bedarfes als auch andere Sortimente anbieten, gilt Folgendes: Liegt der Schwerpunkt bei den Gütern des täglichen Bedarfs, dürfen die Geschäfte insgesamt öffnen. Liegt der Schwerpunkt in den anderen Sortimenten, darf nur „Click & Collect“ angeboten werden oder von der Test-Option gebraucht gemacht werden.

50 Meter Abstand beim Verzehr von Lebensmitteln
Untersagt ist der Verzehr von Lebensmitteln in Verkaufsstellen und in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstellen (Lebensmittelgeschäft, Kiosk und so weiter), in denen die Lebensmittel erworben wurden.

Hand­werk, Dienst­leis­tungs­ge­wer­be und Heil­be­ru­fe
  • Handwerksbetriebe und für den Alltag wichtige Dienstleister (zum Beispiel Reinigungen, Waschsalons, Auto- und Fahrradwerkstätten) können weiterhin ihren Tätigkeiten nachgehen.
  • Erlaubt sind medizinisch notwendige Leistungen, Friseurleistungen, Leistungen der nichtmedizinischen Fußpflege sowie der gewerbsmäßigen Personenbeförderung.
  • Ärzteschaft, Heilpraktiker und ambulante Pflegedienste können ihrer Arbeit weiterhin nachgehen.

Folgende Dienstleistungen sind weiterhin erlaubt, sofern eine tagesaktueller negativer Schnell- oder Selbsttest vorgelegt und geprüft wird:

  • Körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (Kosmetik, Nagelstudios, Massage etc.)

Hinweise zu Infektionsschutz- und besonderen Arbeitsschutzmaßnahmen für körpernahe Dienstleistungen nach § 12 Coronaschutzverordnung (Handwerk, Dienstleistungsgewerbe, Heilberufe)

Gas­tro­no­mie

Restaurants, Gaststätten, Cafés, Imbisse, Kneipen, Kantinen, Mensen und andere gastronomische Einrichtungen müssen schließen. Kantinen und Mensen in Bildungseinrichtungen dürfen unter bestimmten Bedingen betrieben werden.

Lieferdienste und Außer-Haus-Verkauf von Speisen ist zulässig. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Tou­ris­mus und Ho­tel­le­rie

Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken sind untersagt, soweit sie nicht aus Gründen der medizinischen oder pflegerischen Versorgung oder aus sozial-ethischen Gründen dringend geboten sind.

Busreisen und sonstige Gruppenreisen zu touristischen Zwecken sind unzulässig. 

Reisen und private Besuche, die nicht zwingend notwendig sind, sollten verschoben oder abgesagt werden.

Ver­an­stal­tun­gen

Veranstaltungen und Versammlungen sind ganz überwiegend nicht möglich. Messen und Ausstellungen sind untersagt. Ausnahmen gelten beispielsweise für Blutspendetermine, Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien, standesamtliche Trauungen, Trauerfeiern und Bestattungen etc.

Ein­rei­se­re­ge­lun­gen für NRW

Die jeweils geltenden Einreiseregelungen gibt es tagesaktuell auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes:

Die Quarantäneregeln für Reisende, die aus ausländischen Risikogebieten nach NRW einreisen, finden Sie hier:

Grundsätzlich muss jeder Einreisende nach Aufenthalt in einem Risikogebiet eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen und einen Nachweis über die erfolgte Anmeldung mit sich führen.

Bürgertelefone zum Coronavirus

Stadt Bad Salzuflen | Corona-Bürgertelefon
32105 Bad Salzuflen
Erreichbar zu folgenden Zeiten:
Mo - Mi 8 bis 16 Uhr
Do 8 bis 17.30 Uhr
Fr 8 bis 12.30 Uhr
Corona-Hotline Kreis Lippe | Gesundheitsamt
32756 Detmold
Erreichbar zu folgenden Zeiten:
Mo - Fr 8 bis 16 Uhr
Sa 9 bis 13 Uhr
Land NRW | Bürgertelefon Coronavirus
40219 Düsseldorf
Erreichbar zu folgenden Zeiten:
Mo - Fr 8 bis 20 Uhr
Sa + So 10 bis 18 Uhr
Deutsches Rotes Kreuz
DRK Kreisverband Lippe e.V.
Hornsche Straße 29+31
32657 Detmold
Hilfe für Menschen in häuslicher Quarantäne
Corona-Hotline | Bundesministerium für Gesundheit
10117 Berlin
Erreichbar zu folgenden Zeiten:
Mo - Do 8 bis 18 Uhr
Fr 8 bis 12 Uhr


aufgrund der Corona-Pandemie ist der Einlass in die städtischen Dienststellen derzeit ausschließlich in zwingend notwendigen, unaufschiebbaren Angelegenheiten nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Für den Zutritt zu den Dienststellen der Stadt Bad Salzuflen wird die Vorlage einer tagesaktuellen Bescheinigung über einen negativen Corona-Test dringend empfohlen.

Diese zusätzliche Maßnahme ergänzt die weiterhin gültigen Regeln zur Einhaltung von Abstand, Hygiene und die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske.

Sie erreichen uns telefonisch oder per Mail:
Telefonzentrale 05222 952-0
Bürgertelefon Corona 05222 952-999
Sozialverwaltung 05222 952-488
stadt@bad-salzuflen.de

Termine für die Bürgerberatung können Sie online unter www.bad-salzuflen.de/termin sowie Sie telefonisch unter 05222 952-444 oder per Mail an buergerberatung@bad-salzuflen.de vereinbaren.

Ihre Stadt Bad Salzuflen