Lie­be Un­ter­neh­mer*in­nen

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens betreffen Unternehmen und Selbstständige in besonderer Weise. Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen der Bundes- und Landesregierung sowie von Ministerien, Institutionen und Kammern.

In­for­ma­tio­nen

für Sie zusammengestellt
No­vem­ber­hil­fe für So­lo-Selbst­stän­di­ge

Solo-Selbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können per Direktantrag im eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen. Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat.

Alle Informationen zur Novemberhilfe

Über­brü­ckungs­hil­fe II

Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen.

Von der Überbrückungshilfe II sind die Fördermonate September bis Dezember 2020 umfasst.

Die Antragsstellung ist ab sofort durch einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt möglich. Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2021.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe II
 

"Überbrückunshilfe-Rechner" der IHK NRW

Hier können Sie einen Vorab-Check zur Überbrückungshilfe II durchführen. Dieser Check ist rechtlich unverbindlich. Alle Anträge müssen über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer eingereicht werden.

Li­qui­di­täts­si­che­rung

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung. Die NRW.BANK berät Sie darüber, welche Unterstützung für Ihr Unternehmen infrage kommt:

Das NRW.BANK-Service-Center ist erreichbar unter 0211 91741 4800.

KfW-Bank

Um Ihre Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken, können Sie jetzt einen KfW-Kredit erhalten. Den Kredit beantragen Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

KfW-Schnellkredit

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können Unternehmen ab sofort den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

Die KfW.Bank ist unter der kostenfreien Servicenummer 0800 539 9000 erreichbar.

Für Kleinunternehmen

Kleine Unternehmen und Existenzgründer haben die Möglichkeit, ohne Einschaltung ihrer Hausbank aus dem „Mikromezzaninfonds Deutschland“ Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen.

Bürgschaften

Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Millionen Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Millionen Euro, auch Großunternehmen) besichert werden. Auf den jeweiligen Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen sowie Ansprechpartner. Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine Expressbürgschaft, die sie innerhalb von 72 Stunden bewilligen kann.

 

Kurz­ar­bei­ter­geld

Das Kurzarbeitergeld ist eine Leistung der Bun­desagentur für Arbeit. Es wird Arbeitnehmern und Ar­beitnehmerinnen bei unvermeidbarem, vorübergehen­dem Arbeitsausfall, der auf wirtschaftlichen Ursachen oder einem unabwendbaren Ereignis beruht, gezahlt.

Kurzarbeitergeld wird unter bestimmten Voraussetzungen nach Antrag des Arbeitgebers oder der Betriebsvertretung (Betriebsrat) von der Agentur für Arbeit gewährt.

Informationen für Arbeitgebende

Kurzarbeitergeld kann Entgeltausfall aufgrund von Kurzarbeit in Ihrem Betrieb zum Teil ausgleichen. Erfahren Sie hier alles Wesentliche rund um die Leistung, die Arbeitgebende online beantragen können.

Zur erfolgreichen Beantragung des Kurzarbeitergeldes müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein und das Verfahren beachtet werden. Zunächst müssen Sie Ihre Entscheidung zum Kurzarbeitergeld Ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ankündigen. Häufig wird hierzu eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat abgeschlossen. Gibt es keinen Betriebsrat, bedarf es der Einverständniserklärung aller von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten. Wichtig ist dabei, dass Sie gegebenenfalls tarifliche Ansprüche, wie Ankündigungsfristen, einhalten. Jetzt können Sie die Anzeige bei der Agentur für Arbeit an Ihrem Betriebssitz stellen. Die Möglichkeit besteht auch online.

Videos Kurzarbeitergeld: Eine ausführliche Erklärung erhalten Sie hier per Video.

Ergänzend bietet die Bundesagentur für Arbeit eine Beratung an, in der sie auf die individuelle betriebliche Situation eingeht und mit ihren Erfahrungen weiterhilft.

Informationen für Arbeitnehmer*innen

Das Kurzarbeitergeld soll Ihren Verdienstausfall zumindest teilweise wieder ausgleichen. Außerdem kann Ihr Arbeitsplatz erhalten bleiben, obwohl die aktuelle Situation Ihres Betriebes Entlassungen notwendig machen würde. Erfahren Sie hier unter welchen Voraussetzungen Sie Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben.

 

Steu­er­er­leich­te­run­gen

Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest möglich aus. Infos dazu finden Sie hier.

Ent­schä­di­gung für den Ver­dienst­aus­fall und Per­so­nal­kos­ten

Sollte wegen des Corona-Virus für Beschäftigte eine Quarantäne angeordnet worden sein, können Arbeitgebende für Arbeitnehmer*innen bzw. Selbständige eine Entschädigung des Verdienstausfalls beantragen. Mittlerweile ist gesetzlich geregelt, dass auch für Verdienstausfälle, die durch die Betreuung von Kindern entstanden sind, entschädigt wird. Für den Regierungsbezirk Detmold in Nordrhein-Westfalen ist der Landschaftsverband Westfalen Lippe zuständig, der hier detaillierte Informationen bereitstellt.

Anträge auf Entschädigung können hier online gestellt werden.

 

In­fos für So­lo­selbst­stän­di­ge

Antworten auf viele Fragen hat Ver.di in ihrem FAQ für Soloselbstständige gesammelt.

Künst­le­rin­nen und Künst­ler wäh­rend Co­ro­na

Das Land Nordrhein-Westfalen hat angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise insgesamt 185 Millionen Euro für das Kulturstärkungspaket bereitgestellt.  Die Mittel sind Teil des umfassenden Konjunkturpakets des Landes. Zusätzlich zum regulären Kulturetat 2020 stehen mit dem NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ in diesem Jahr rund 460 Millionen Euro für die Kultur zur Verfügung.

Infos zum Stipendienprogramm und anderen Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Der Bund bietet Angebote und Infos für Unternehmen und Selbständige zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen von Corona über das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft an.

In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer in NRW

Ansprechpartner, Hinweise oder Unterstützung für Unternehmen bietet auch die IHK.

Regionale Informationen gibt es direkt vor Ort von der IHK Lippe, die auch telefonisch unter 05231.7601 94 berät.

In­fos für Gas­tro­no­mie und Ho­tel­le­rie

Der DEHOGA Nordrhein-Westfalen ist Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband von Gastronomie und Hotellerie in NRW. Der DEHOGA informiert hier Mitglieder und die Branche über den neuesten Stand in Sachen Coronavirus und Gastgewerbe.

Kontakt

Stadt Bad Salzuflen | Fachdienst WirtschaftsService
Rathaus
Rudolph-Brandes-Allee 19
32105 Bad Salzuflen
Herr Hans Hofste
Fachdienstleiter
UG | Raum 50


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