Projekt "Barrierefreiheit" gestartet

Barrierefreiheit und eine gute Erreichbarkeit von öffentlicher Infrastruktur sowie weiteren Einrichtungen aller Art sind für Bad Salzuflen gerade als Kurort enorm wichtig. Aus diesem Grund haben die Stadt Bad Salzuflen, der Behindertenbeauftragte und das Netzwerk für Menschen mit Behinderung und Senior/-innen (NBS) das Projekt „Barrierefreiheit“ initiiert. Zum offiziellen Auftakt gab es jetzt eine gemeinsame Begehung mit Bürgermeister Roland Thomas.

Alle Beteiligten wollen sich dafür einsetzen, wo immer es möglich ist, Barrieren abzubauen und somit allen Menschen mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Profitieren werden von dem Projekt neben der klassischen Zielgruppe der Menschen mit Behinderung auch Familien mit Kindern und Seniorinnen und Senioren. Zunächst erfolgt eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes. Mit den Ergebnissen sollen ein Wegweiser erstellt sowie konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Barrierefreiheit erarbeitet werden. Durchgeführt wird die Bestandsaufnahme in allen öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen, in der Salzufler Gastronomie und Hotellerie sowie im Einzelhandel und bei Ärzten. Um diese umfangreiche Arbeit leisten zu können, hat sich das NBS erfolgreich um Unterstützung bemüht. Die mit 30 Wochenstunden ausgestattete Stelle von Heiko Strehl wird bis Ende 2018 vom Jobcenter Lippe über das Projekt „Soziale Teilhabe“ gefördert. Die Personalkosten in Höhe von knapp 28.000 Euro zahlt das Jobcenter. Die Stadt Bad Salzuflen übernimmt mit 5.500 Euro einen Großteil des geforderten Eigenanteils und auch das NBS beteiligt sich mit 1.050 Euro. Darüber hinaus koordiniert das NBS ehrenamtlich das komplette Projekt.

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