Umgestaltung des Bad Salzufler Kurparks

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Erster Spatenstich zur Umgestaltung des Kurparks

Mit dem ersten Spatenstich haben Bürgermeister Roland Thomas und Staatsbad-Geschäftsführer Stefan Krieger am Freitag, den 5. Mai 2017 symbolisch die Umgestaltung des Bad Salzufler Kurparks begonnen.

Foto des ersten Spatenstichs im Kurpark

v.l. Bürgermeister Roland Thomas, Felix-Sebastian Engelke, Volker Heuwinkel, Rolf Oberweis, Nils Kortemeier, Staatsbad-Geschäftsführer Stefan Krieger und Michael Sasse beim symbolischen ersten Spatenstich

Bereits im Jahr 2007 fiel mit dem Bau des Erlebnisgradierwerks der Startschuss für ein umfangreiches Investitionsprogramm in Bad Salzuflen. Ob Rosengarten, Konzerthalle mit Vorplatz, Gradierwerke oder Fußgängerzone – die Liste der abgeschlossenen Modernisierungsmaßnahmen ist lang. In seinen Eröffnungsworten hob Bürgermeister Roland Thomas den hohen Stellenwert des Kurparks hervor: „Die grüne Oase im Herzen unserer Stadt wird fit für die Zukunft gemacht, die Umgestaltung ist ein wichtiger Meilenstein in der Sanierung des Kurgebietes.

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Das Gesamtkonzept für den Kurpark gliedert sich in drei Teilmaßnahmen. Zentrales Element ist die Umgestaltung des Wandelhallenvorplatzes inklusive der Errichtung eines neuen Kurparkeingangs an der Lietholzstraße. Ziel ist es, an dieser prominenten Stelle die Aufenthaltsqualität deutlich zu steigern und der repräsentativen Funktion im Zusammenspiel mit dem Denkmalensemble „Konzert- und Wandelhalle“ Rechnung zu tragen. Auch das Wegenetz des Kurparks wird im Zuge der Sanierung überarbeitet, es erhält in Teilbereichen eine veränderte Struktur. Sichtbeziehungen zwischen den markanten Gebäuden und Objekten im Kurpark werden wieder hergestellt. Die Wege erhalten neue Beläge und werden selbstverständlich barrierefrei ausgebildet. Zusätzlich wird der Flusslauf der Salze auf einer Strecke von rund 400 Metern renaturiert.

Strategisch komplettiert werden diese Maßnahmen durch die Umsetzung des Konzeptes „Erlebnisraum Sole & Kneipp“. Staatsbad-Geschäftsführer Stefan Krieger erläuterte die Bedeutung für den Gesundheits- und Tourismusstandort: „Um im Wettbewerb der Heilbäder auch zukünftig zu bestehen, müssen wir unser Profil schärfen. Die Inszenierung von Sole und Kneipp als zentrale Themen bringen uns einen wichtigen Schritt voran.“ So wird vor dem Kurhaus ein Kneipp-Garten zur Präsentation der von Sebastian Kneipp verwendeten Heilkräuter errichtet. Die Wandelhalle wird aktuell umfassend energetisch saniert und fungiert zukünftig als „Informations- und Erlebniszentrum Sole und Kneipp“. Vorgesehen ist hier neben entsprechenden Themenpavillons außerdem die Reaktivierung des Trinkbrunnenausschanks.

Wenn alles nach Zeitplan läuft, wird der Kurpark pünktlich zum Saisonstart im Frühjahr 2018 und somit zum Jubiläumsjahr „200 Jahre Heilbad“ wieder eröffnen. Bis dahin steht den Gästen und Bürgern mit dem Hortus Vitalis und dem Landschaftsgarten eine attraktive Alternative zur Verfügung. Mit der Gästekarte sowie mit der Lippischen Einwohnerkarte kann der Kurpark im Hortus Vitalis kostenfrei genutzt werden. Das Staatsbad Salzuflen hat extra eine Pendelbuslinie eingerichtet, mit einem umweltfreundlichen E-Bus werden die Gäste vom Kurgastzentrum zum Hortus Vitalis befördert.

Insgesamt knapp 7,7 Millionen Euro sind für alle Maßnahmen veranschlagt. Bund und Land NRW unterstützen die Stadt Bad Salzuflen mit Fördermitteln in Höhe von 80 Prozent der Baukosten.

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Baublicke - Ausgabe 1/2017

Baublicke - Ausgabe 1/2017

Alles Wichtige zur Umgestaltung des Kurparks finden Sie in der Infozeitung "BAUBLICKE". Diese liegt an allen öffentlichen Stellen aus und kann hier heruntergeladen werden.

Kurpark im Hortus Vitalis

Kurpark im Hortus Vitalis

Auf die Angebote des Kurparks muss niemand verzichten. Denn sie finden im Bereich des „Hortus Vitalis“ und im Landschaftsgarten statt, die ab April 2017 als Kurpark dienen.

Den "Hortus Vitalis" können Sie bequem und umweltfreundlich mit unserem E-Bus erreichen. Die Pendelbus-Linie befördert Sie schnell und komfortabel entlang der drei Haltestellen zum Kurpark im Hortus Vitalis.

Erlebnisraum "Sole & Kneipp"

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert in Bad Salzuflen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogrammes das „Erlebnisraumkonzept Sole Kneipp“ für den Kurpark und die Wandelhalle mit 80 Prozent der Gesamtkosten. Insgesamt beläuft sich die Förderung auf  rund 1.730.000 Euro, der Eigenanteil der Stadt beträgt zirka 433.000 Euro.

Das Konzept und die Maßnahmen, die bis zum Sommer 2018 umgesetzt werden, sind passgenau auf das Tourismuskonzept Teutoburger Wald mit dem Ziel der Stärkung der Heilbäder & Kurorte in der Region und dem Ausbau des Gesundheits- und Aktivtourismus abgestimmt.

Der Kurpark wird vollständig als ganzjährig therapeutisch nutzbarer Park zu den Themen Sole und Kneipp unter Einbeziehung der Wandelhalle entwickelt.

Zielsetzung aller geförderten Maßnahmen ist die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und der Außenwahrnehmung, die einzigartige Erlebbarmachung von Sole und Kneipp für Gäste und Patienten sowie für die gesamte Region, eine Steigerung der Aufenthalts- und Erlebnisqualität, Stärkung des therapeutischen Nutzens und Impulssetzung für weitere Investitionen.

Übersichtsplan Kurparkumgestaltung
Visualisierung Umgestaltung Kurpark

Das Erlebnisraumkonzept "Sole & Kneipp" umfasst drei Bausteine

Baustein 1: Wandelhalle mit Brunnenhaus

Baustein 2: Kneipp-Insel mit Kneipp-Pavillon

Baustein 3: Info- und Erlebnispavillons, Endlosweg und elektronisches Kassensystem


Grundlagen der Kurparkplanung

Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung und Profilschärfung der gesamten gesundheitlichen und therapeutischen Angebote wurde durch das Staatsbad Salzuflen ein Leitbild für die Entwicklung der gärtnerisch gestalteten Kuranlagen erarbeitet. Auf dieser Grundlage wurden Pläne zur Umgestaltung des Kurparks entworfen.

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Für Sie an Ort und (Bau-)Stelle

Heike Preß

Ihre Ansprechpartnerin :

Frau Heike Preß

Stadt Bad Salzuflen
Info-Container
Dammstraße /Ecke Millau Promenade
32105 Bad Salzuflen

Tel.: [05222] 952-299
Fax: [05222] 952-88299
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